Theater Blog Österreich

Die Theaterszene in Österreich kann vielfältig, spannend und top besetzt sein. Mal sehen, ob's stimmt. Ein Blog von oesterreich-info.at. Fotos von Stefan Smidt (Homepage: www.foto-smidt.at). Siehe auch die Seiten und sowie den .

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10.02.2017. Sehr stimmungsvoll, sehr poetisch: "Das Rauschen der Flügel" im Odeon (, Taborstraße 10; Website: ). "Der erste Teil der großen Serapions-Ensemble-Trilogie "Fidèles d’amour" ["Getreue der Liebe"] erzählt von der Suche eines jungen Mannes nach Erkenntnis und Liebe. Die Geschichte führt ihn in eine Welt des Staunens, das ja der erste und wichtigste Aspekt des Erkennens ist." (aus dem Beschreibungstext des Odeon Theaters). Ausdruckstanz, (Tango-) Musik und Bühnenbild top! Beide Szenenfotos von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

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05.11.2016. Noch am 7., 8., 28. und 29. November gibt es Gelegenheit, "Die kleinen Füchse" von Lillian Hellman am Theater in der Josefstadt zu sehen. Ein zeitweise beklemmendes Stück über eine skrupellose und grenzenlos geldgierige Südstaatenfamilie. Gut inszeniert und gespielt! Föttinger trägt – wie ungewohnt! – Kurzhaar. Mehr dazu auf . Beide Szenenfotos von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

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15.10.2016. Nicht gerade das beste bzw. bekannteste Shakespeare-Stück. Weil aber Volksauflehnungen gegen abgehoben agierende Mächtige zu allen Zeiten vorkommen, hat das Historiendrama "Coriolan" durchaus Aktualitätsbezug. Indem es gut inszeniert wurde und hervorragende schauspielerische Leistungen zeigt, stufe ich es als "empfehlenswert" ein. Heuer wird es am Wiener Akademietheater noch fünfmal gezeigt, und zwar am 20.10., 26.10., 09.11., 25.11. und 28.11.2016.

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Kritische Anmerkung: Dass die Inszenierung so eine Art Familienbetrieb ist (Cornelius Obonya spielt die Hauptrolle, seine Mutter Elisabeth Orth hat ebenfalls eine Hauptrolle, und seine Frau Carolin Pienkos führt Regie), ist eher eine "heikle" Angelegenheit. Solche privaten Verflechtungen lösen meist allerlei Konflikte aus, die sich negativ auf die Performance des Ensembles auswirken. Sie sollten deshalb aus Prinzip unterlassen werden. Alle Fotos von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

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24.09.2016. Uraufführung von "Niemandsland" am Wiener Volkstheater (). Eine sehenswerte, politisch hochaktuelle Produktion, die vom Schauspielhaus Graz () übernommen wurde. Mit Jasmin Avissar, Knut Berger, Julius Feldmeier, Sebastian Klein, Seyneb Saleh, Birgit Stöger, Jan Thümer und Osama Zatar.

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Die Handlung wurde von Yael Ronen und dem Ensemble aus tatsächlichen Begebenheiten entwickelt. Die dem Stück zugrundeliegenden Greuelszenen werden choreographisch aufgelöst – eine echt interessante Idee. Alle Fotos von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

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22.05.2016. Premiere von "Der Diener zweier Herren" am Wiener Burgtheater (www.burgtheater.at). Rasantes und unterhaltsames Ränkespiel von Carlo Goldoni. Markus Meyer als "Truffaldino" (erst Beatrices, dann Florindos Diener) spielt phänomenal. Peter Simonischek ist umwerfend komisch. Kreativ das Bühnenbild: Es besteht aus zwei gleichen Kulissen, die immer wieder gedreht werden. Die Zähne scheint Simonischek von den Filmaufnahmen zu "Toni Erdmann" mitgenommen zu haben. Beide Szenenfotos stammen von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

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26.04.2016. Michaela Kaspar, Markus Kofler, Claudia Kottal, Raphael Nicholas und Julia Schranz glänzen in "Das Spiel: Die Möwe" – einer Aufführung, die Arturas Valudskis frei nach "Die Möwe" von Anton Tschechow auf die Bühne des "TAG" gebracht hat. Stefans Kommentar: "Die Situationen und Szenen sind immer wieder umwerfend komisch, das Ensemble gewohnt sehr gut. Sehenswert!"

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Wird noch bis 6. Juni 2016 gezeigt. Kontakt und Tickets: Theater an der Gumpendorfer Straße, Gumpendorfer Straße 67, 1060 Wien; Telefonnummer: +43 / 1 / 586 52 22; E-Mail: mail@dasTAG.at; Website: .

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Alle Szenenfotos stammen von Stefan Smidt (www.foto-smidt.at).

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26.02.2016. Am kommenden Dienstag (01.03.2016) feiert mit der Uraufführung des Stückes "Dunkelstein" von Robert Schindel die nächste Eigenproduktion des Theater Nestroyhof – Hamakom Premiere. Regie führt Frederic Lion, der zusammen mit Karl Baratta Schindels Lesedrama für die Bühne aufbereitete. Das Stück verarbeitet historische Fakten und Personen, allen voran die Geschichte des Wiener Rabbiners Benjamin Murmelstein in der Figur des Protagonisten Saul Dunkelstein. Spätestens seit dem Dokumentarfilm "Der letzte der Ungerechten" von Claude Lanzmann (2013) ist Benjamin Murmelstein auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Im Zentrum dieses Films stand dessen ambivalente Rolle als hochrangiger jüdischer Funktionär der von Eichmann kontrollierten Israelitischen Kultusgemeinde Wien in der NS-Zeit und als "Judenältester" des Konzentrationslagers Theresienstadt.

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Fotos © grafisches büro (links) und Nick Mangafas (rechts)

"Dunkelstein" von Robert Schindel führt weit über jeden historischen Kontext hinausgehend zu den Fragen: Wie viel kann ein Mensch im Widerspruch zu seinem Gewissen aushalten? Gibt es dieses Gewissen an einem bestimmten Punkt der Mittäterschaft überhaupt noch? Es spielen Florentin Groll, Michael Gruner, Alexander Julian Meile, Lilly Prohaska, Rouven Stöhr, Heinz Weixelbraun, Dolores Winkler, Edu Wildner. Mehr dazu auf .

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21.02.2016. Theatertipp für alle, die Joseph Roth, die Zwischenkriegszeit, Grenzgänge, Grenzziehungen, Ausgrenzungen, Untergänge und das Schicksal Europas interessieren: "Hotel Europa oder der Antichrist" – ein Projekt unter der Regie von Antú Romero Nunes am Wiener Akademietheater. Wird noch am 28.02., 06.03., 08.03 und am 11.03.2016 gezeigt. Alle Fotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

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20.02.2016. Im März kommt noch viermal "Party Time" von Harold Pinter auf die Bühne des "Kasinos" (Adresse: 1010 Wien, Am Schwarzenbergplatz 1). Philipp Hauß, Michael Masula, Mavie Hörbiger, Elisabeth Augustin, Stefanie Dvorak, Alexandra Henkel, Daniel Jesch, Marcus Kiepe und Christoph Radakovits spielen Menschen, die in einer durch Krieg und Gewalt desillusionierten Gesellschaft Sinn und Halt verloren haben und in Sinnesräuschen, Sexspielen und Machtexzessen ihrer Lebenssinnleere zu entrinnen versuchen. Typisch.

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Alle Fotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

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06.12.2015. Eine Frau – dargestellt durch Sabine Haupt – zieht Bilanz über ihr bisheriges Leben, skizziert ihre Persönlichkeitsveränderungen von den Jugendjahren zum Jetzt und stellt sich die Frage, warum aus ihren Idealen nur noch Pragmatismus geworden ist. Für Familie und Sehnsüchte gibt es keinen Platz in ihrem Leben. Für Sex schon. Was er soll und mit ihr macht, ist ihr nach wie vor unklar. Und im "sogenannten Draußen" lauert die Wohlstandsgesellschaft mit ihren Forderungen und "Bildern". Hinter den Versuchen, ihnen zu entsprechen: Erschöpfung und Frustration. Kein unterhaltsames Stück, wichtig aber für alle, denen Anregungen zur Reflexion des eigenen Lebens willkommen sind. Heute war die österreichische Erstaufführung des Stückes von Sibylle Berg: "Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen". Regie: Martina Gredler. Noch bis 7. Februar 2016 im Vestibül des Wiener Burgtheaters. Beide Szenefotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

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22.10.2015. Schwer durchschaubares Stück: "Brandung" von Maria Milisavljevic im Theater Drachengasse (www.drachengasse.at). Auch die Inhaltsangabe bringt kaum Aufschlüsse. Einer der Sätze deutet in Richtung Kriminalfall rund um eine fatale Liebe: "Ein Stiefel am Fluss. Nur ein einziges kleines Kugelschreiberherz ist darauf gekritzelt, nicht zwei. Irgendetwas stimmt nicht an dieser Geschichte. Heute, gestern und noch viele Tage." Jedenfalls geht es um persönliche Abgründe, um Dinge, die man getan haben könnte. Alle Szenefotos von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

Brandung 1 Brandung 2 Brandung 3 Brandung 4

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14.10.2015. Abgründig schräg-skurrile Hamlet-Variation von Heiner Müller im Vestibül des Wiener Burgtheaters: "Die Hamletmaschine". Im Beschreibungstext dieses leider immer noch aktuellen Stückes heißt es: "Shakespeares ikonische Figuren Hamlet und Ophelia werden benutzt, um Erfahrenes und Erlebtes, Tatsächliches und Mögliches in unserer Welt ebenso zu assoziieren wie die unausweichliche Logik von Töten und Getötet-Werden. Die pulsierende, klirrend kalte Sprache Müllers erforscht die alltägliche Gewalt, Unterdrückung und Unterwerfung. In der DDR durfte der Text erst ab 1989, nach der politischen Zeitenwende, aufgeführt werden." Ignaz Kirchner dominiert, Marie-Luise Stockinger und Christoph Radakovits können aber beeindruckend gut mithalten. Die Regie führte Christina Tscharyisk. Alle Aufnahmen von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at.

Ignaz Kirchner Ignaz Kirchner und Marie-Luise Stockinger Marie-Luise Stockinger und Christoph Radakovits 1 Marie-Luise Stockinger 1 Marie-Luise Stockinger 2 Marie-Luise Stockinger und Christoph Radakovits 2

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14.05.2015. Dass die Wirklichkeit grotesker sein kann als eine Groteske im Theater Drachengasse (), hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit der Errichtung von Zeltstädte für Asylsuchende bewiesen. Give me hope, Johanna – und schau dir "Yellow Line" an; oder Jelinkes "Die Schutzbefohlenen" am Burgtheater. Aber bitte: sei Mensch! Szenenfotos aus der Theater-Drachengasse-Eigenproduktion von Juli Zeh und Charlotte Roos (alle Aufnahmen von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at):

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20.02.2015. "Brain" im "Brick-5" (Website: ), Fünfhausgasse 5, 1150 Wien. Eine Zombie-Trash-Studie, aufgeführt vom "Verein Jugendstil – Theater, Kunst und Kultur für Jugendliche" (Website: ). Themen: Leistungsdruck, Normen, Unzulänglichkeiten beim Schulunterricht, ängstliche Eltern, volle Lehrpläne; weiters um "Raummangel" für Kreativität, Erfindergeist, Neugier am Lernen, selbständiges Denken und originelle Lösungswege. Ein wichtiges Stück! Hier einige Szenenfotos daraus (alle Aufnahmen von Stefan Smidt, www.foto-smidt.at):

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22.09.2014. Am Mittwoch, dem 8. Oktober 2014 beginnt im TAG die Saison mit einer Uraufführung: "Shut (me) down oder Der Weg ins Zentrum des Abseits" von Steffen Jäger. Zum Inhalt: Lilie hat das Investmentbanking im kleinen Finger. Sie fällt die Karriereleiter steil nach oben. Alles scheint berechenbar. Das Leben ist letztlich nur das, was man fest im Griff hat. Als ihr Vorgesetzter jedoch plötzlich spurlos verschwindet, steht sie eines Morgens einfach nicht mehr aus dem Bett auf. Warum? Ihr schwant etwas. A shitstorm is coming. Und während die Krise draußen ihre Wellen schlägt, bleibt Lilie einfach liegen. Ihr irritiertes soziales Umfeld wählt das Mittel der Belagerung. Ihr Ehemann Robert, ein Lokalpolitiker, nützt die Gelegenheit, die festgefahrene Beziehung wieder auf Kurs zu bringen. Die mittellose Schwester stattet ihr nicht nur einen Besuch ab, sondern bleibt gleich für unbestimmte Zeit. Ein Kollege aus der Firma wird zum Attentäter. Die Mona Lisa will nicht weinen.

Und Europa? Hat auch schon mal bessere Tage gesehen. In seinem Autoren-Debüt lässt sich der Regisseur Steffen Jäger von Iwan Gontscharows Roman "Oblomow" inspirieren. Ein Reigen skurriler Charaktere kämpft um Beständigkeit in dem öligen Trichter namens Leben. Wie soll man in einem schwankenden System die eigene Position erkennen und dann auch noch immer gleich vertreten müssen? Stress! Da kann man hysterischen Individualismus auch schon mal mit politischem Engagement verwechseln. Oder – einfach nicht mehr aufstehen. Text und Regie: Steffen Jäger. Es spielen: Jens Claßen, Emese Fáy, Raphael Nicholas, Julia Schranz, Georg Schubert und Elisabeth Veit. Die weiteren Vorstellungstermine: Do 9., Di 14., Do 16., Mo 20., Di 21. und Mi 22. Oktober 2014; Vorstellungsbegin jeweils um 20 Uhr. Website des TAG: .

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17.09.2014. Morgen feiert mit "Hexenjagd" von Arthur Miller am Schauspielhaus Premiere. In der Inszenierung von Regisseurin Maya Fanke sind u.a. die Ensemblemitglieder Martin Brunnemann, Harald Fröhlich, Sophie Hichert, Olaf Salzer und Theo Helm zu sehen. Des Weiteren stehen Schüler der hauseigenen Schauspielschule auf der Bühne. Für Maya Fanke ist es bereits die vierte Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Salzburg. Die Regisseurin zeigte hier zuletzt 2013 das Stück "Der ideale Mann" von Oscar Wilde (bearbeitet von Elfriede Jelinek).

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06.09.2014. Heute war am Akademietheater die Uraufführung des Stückes "Die lächerliche Finsternis" von Wolfram Lotz. Die Handlung: "Ein somalischer Pirat bittet vor dem Hamburger Landgericht um Verständnis für seinen Überfall auf das Frachtschiff MS Taipan und beklagt den Verlust seines Freundes Tofdau. Hauptfeldwebel Pellner und der Gefreite Dorsch fahren mit einem Patrouillenboot hinein in die Regenwälder Afghanistans. Ihr Auftrag: Liquidierung eines durchgedrehten Oberstleutnants. Die Reise führt immer tiefer in eine wirr wuchernde Welt, in der koloniale Geschichte und neokolonialistische Realitäten untrennbar miteinander verbunden sind.

Immer weiter entfernen sie sich von der sogenannten Zivilisation, hinein in die Wildnis und Dunkelheit. Als der ertrunkene Pirat Tofdau unerwartet in die Geschichte zurückkehrt und in der Finsternis um Hilfe fleht, wird er von Hauptfeldwebel Pellner erschossen. Denn in dieser Erzählung ist kein Platz mehr für einen Fremden. Skurril und filigran, ironisch und zugleich unendlich traurig beschreibt Wolfram Lotz in seinem Text unsere Unfähigkeit, das Fremde wirklich verstehen zu können: Das Grauen eines weit entfernten Kriegs, eine andere Kultur, einen anderen Menschen und zuletzt sogar sich selbst." (Beschreibung auf ) Das Besondere: Vier Frauen spielen die vier männlichen Protagonisten. Ein leider "notwendiges" Stück. Ob aber Theater jemals diese Art von Not wird wenden können? Mann muss es bis ans Ende aller Tage versuchen!

Besetzung: Catrin Striebeck, Stefanie Reinsperger, Dorothee Hartinger und Frida-Lovisa Hamann. Regie und Bühne: Dusan David Parizek. Kostüme: Kamila Polívková. Licht: Felix Dreyer. Dramaturgie: Klaus Missbach.

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07.06.2014. Heute spielte am Wiener Akademietheater "Die Möwe" von Anton Tschechow. Die Besetzung war hochkarätig: Irina Nikolajewna Arkadina, Schauspielerin: Christiane von Poelnitz; Konstantin Gawriloowitsch Trepjow, ihr Sohn: Daniel Sträßer; Pjotr Nikolajewitsch Sorin, ihr Bruder: Ignaz Kirchner; Nina Michailowna Saretschnaja, junges Mädchen: Aenne Schwarz; Ilja Afanasjewitsch Schamrajew, Gutsverwalter bei Sorin: Johann Adam Oest; Polina Andrejewna, seine Frau: Barbara Petritsch; Mascha, seine Tochter: Mavie Hörbiger; Boris Alekajewitsch Trigorin, Schriftsteller: Michael Maertens. Gut war, dass Jan Bosse etwas Komik in die Familien- und Existenztragik mischte und das Schaupsiel in den Zuschauerraum trug. Dieserart ging es (noch) näher. Am 17.06.2014 und am 28.06.2014 gibt es noch Gelegenheit, sich das Stück anzusehen. Infos zum Stück über die gemeinsame Website von Burgtheater und Akademietheater auf www.burgtheater.at

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29.05.2014. Theatertipp für alle, die skurriles Theater mit ernstem Thema mögen. Morgen, übermorgen, am 02.06.2014 (ein Montag) und am 03.06.2014 (ein Dienstag) spielen sie im TAG () noch das Stück "Where are we now? Beihilfe zur Panik des 21. Jahrhunderts" von Josef Maria Krasanovsky. Und dazu noch ein Jugend-Musical-Tipp: In der "Jungen Burg" spielt "Mendy – das Wusical" von Helge Schneider. Termine gibt es noch am 11.06., 12.06., 13.06. und am 26.06.2014. Infos dazu auf .

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01.04.2014. Dominic Oley hat sich Alexandre Dumas' "Der Graf von Monte Christo" als Vorlage genommen und daraus das Theaterstück "Kissing Mister Christo" gemacht. Hauptthema: "Rache" aus heutiger Sicht. Fazit: Ein herrlich überdrehtes und komisches Stück mit wahnwitziger Situationskomik. Unbedingt anschauen – ab 23.04.2014 bis 24.05.2014 wird es noch gespielt, und zwar in Wien, im TAG ().

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14.02.2014. Als Karl Schönherr 1918 dieses Stück auf die Bühne brachte, mag sein Inhalt für die "gutbürgerliche Gesellschaft" irritierend gewesen sein. Drei Geschwister erfahren, dass ihre Mutter ein außereheliches Verhältnis hat. Die Werte einer intakten Familie und die Vorgaben durch die Religion scheinen außer Kraft gesetzt, das Ansehen in der Gesellschaft beschädigt. Die Drei verstehen die Welt nicht mehr. Heutzutage sind die Ursachen so einer Vertreibung aus dem Familienparadies meist andere und Abgrenzungstendenzen von Eltern größer als Identifizierungsvorgänge. Insofern mag die hier dargestellte "Tragik" von jüngeren Generationen nicht mehr so ganz nachvollziehbar. "Kindertragödie" von Karl Schönherr im Wiener Volkstheater () wurde von Philip Jenkins jedoch gut inszeniert und von Annette Isabella Holzmann (links auf den beiden Szenenfotos), Andrea Bröderbauer (Mitte) und Roman Schmelzer (rechts) gut gespielt:

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13.02.2014. Premiere des Stückes "Junge Burg: Ich sehe was, was du nicht siehst – Don Quijote" im Vestibül des Wiener Burgtheaters. Peter Raffalt (Text und Regie) hat sich von Miguel de Cervantes Don Quichotte und Sancho Pansa ausgeborgt und lässt Johannes Hoff und Ferdinand Nowitzky die beiden verkörpern. Das Stück ist amüsant und fordert niemanden heraus. Aber es ist gut gesungen! Website: .

Weitere Mitwirkende: Konstantin Sieghart (Wirt bzw. Band), Henning Flüsloh (Carrasco bzw. Band), Bernadette Kizik (Frau Zettelmann), Julian von Hansemann (Sprecher, Stimme und Band) sowie Theresa Thomasberger (Film) und Christian Eckstein (Film).

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22.01.2014. Volkstheater in den Bezirken. Dieses Mal wurde der Theatersaal Längenfeldgasse bespielt. Premiere des Theaterstückes "Elling" von Axel Hellstenius nach dem Roman "Blutsbrüder" von Ingvar Ambjørnsen. Die Uraufführung 1999 in Oslo war ein Riesenerfolg, ebenso die Verfilmung (2002 für einen Oscar in der Kategorie "Bester fremdsprachiger Film" nominiert). Unter der Regie von Katrin Hiller konnten Isabella Szendzielorz, Robert Joseph Bartl, Horst Heiss und Anselm Lipgens nicht das gesamte Unterhaltungspotenzial ausspielen, das in diesem Stück steckt.

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14.01.2014. "I do! I do! – Das musikalische Himmelbett – Ein Musical über die Ehe" von Harvey Schmidt (Musik) und Tom Jones (Libretto). Allerdings nicht von dem Tom Jones, sondern von einem 1928 in Littlefield, Texas, geborenen Künstler. Ort der Aufführung: Theater Drachengasse (BAR&CO), Wien. Gesamteindruck: Aufeinanderfolge von mehr oder weniger pointierten Szenen einer Ehe, illustriert durch Gesangsnummern.

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Junge Burg

Die Junge Burg ist einerseits eine Bühne für junge Theater-Freaks und andererseits eine Schauspielschule für junge Talente. Du siehst hier ungewöhnliche Theateraufführungen und lernst In WorkShops, TheaterClubs, Backstage-Specials und anderen Angeboten alles, um auf der Bühne oder hinter den Kulissen aktiv zu werden. Hast du Können, wirst du hier jemanden finden, der dies erkennt. Mit Ehrgeiz und harter Arbeit, schaffst du es dann bestimmt auf die großen Bühnen.

Burgtheater

Das Burgtheater befindet sich in (Adresse: Dr. Karl-Lueger-Ring 1; Homepage: www.burgtheater.at), gegenüber vom Wiener Rathaus bzw. Rathausplatz. Klassischer Treffpunkt nach den Aufführungen: das Café Landtmann, Traditionscafé seit 1873, mit großem Wintergarten vor dem Haupteingang.

Akademietheater

Publikumsnah und mutig sind die Aufführungen im Akademietheater. Hier kannst du Theater vom Feinsten erleben. Das Akademietheater liegt in (Adresse: Lisztstraße 1; Homepage: www.akademietheater.at [du wirst umgeleitet zu www.burgtheater.at]).

Volkstheater

Unkonventionelle Stücke mit aufregenden und/oder betroffen machenden Produktionen bietet in Wien das Volkstheater (Adresse: ; Neustiftgasse 1). Homepage: www.volkstheater.at.

Theater in der Josefstadt

Tolle Aufführungen hat auch das Theater in der Josefstadt zu
bieten. Lage: (Adresse: Josefstädter Straße 26;
Homepage: www.josefstadt.org).

KosmosTheater

Das KosmosTheater richtet sich eigenen Angaben zufolge auf Gender-Thematik bzw. Rollenklischees, zeitgenössische Kunst aller Sparten sowie interdisziplinäre Projekte. Es befindet sich in Wien 7, Neubau; Siebensterngasse 42; Homepage: www.kosmostheater.at.

Odeon

Das Odeon ist seit rund einem Viertel Jahrhundert wesentlicher Bestandteil des Wiener Theaterlebens. Hier siehst du vor allem die Aufführungen des Serapions Ensembles sowie Gastspiele. Ausrichtung: Zusammenführung und freie Entfaltung von Musiktheater, Tanz, Schauspiel, bildender Kunst, Musik und audiovisuellen Hilfsmitteln. Adresse: ; Taborstraße 10; Homepage: www.odeon-theater.at.

Theaterfotografie

Eine sehenswerte Fotosammlung von Theaterszenen findest du per Klick auf www.foto-smidt.at/theaterszenen.asp.

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