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Kanu / Kajak / Wildwassersport

Sich in einem Boot die schwierig zu berechnenden Wellen eines Gebirgsbaches hinterzukämpfen, ist eine echte Herausforderung. Um sicher in ruhigeren Gewässern anzukommen bedarfs es eine fundierte Einschulung, konsequentes Training, Erfahrung und die Gabe, auf den Ratschlag von Routiniers zu hören.

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Tirol

hat für Wildwassersportler die "coolsten" Plätze zu bieten – inklusive Wassertemperaturen. Aber vor denen schützt ja der Neoprenanzug. Das "Land im Gebirg" ist prädestiniert für Kajak und Rafting. Schließlich rinnen hier beinahe überall kleine Bäche Richtung Tal, die zu rasch fließenden Achen werden und sich in Gebirgsflüssen wie Drau, Lech oder Inn vereinen. Jede Vorliebe findet hier ihren Platz – von sanft (z.B. der Inn, die Isel, die leichten Abschnitte der Brandenberger oder der Kössener Ache) bis mega-actionreich (z.B. de Pitzbach oder die Ötztaler Ache). Weil sich der Wasserstand zwischen Frühling und Spätherbst ändert, bieten sogar die gleichen Strecken unterschiedliche Herausforderungen – je nachdem, wann man sie besucht.

Tirols Wasseradern kann man auch in der Gruppe erobern. Beim Rafting sitzen alle mit Schwimmweste, Helm und Neoprenanzug in einem Boot, um gemeinsam die Wellen zu meistern. Hier ist Kooperation gefragt. "Draußen auf der Ache oder dem Fluss, da braucht es funktionierendes Teamwork. Das herzustellen, war manchmal ganz schön schwierig", erinnert sich Ted Fieldhouse. Als staatlich geprüfter Raftführer hat er über 18 Jahre lang Gäste aufs Wasser begleitet. "Doch ohne diese Zusammenarbeit ist die Fahrt fast unmöglich und vor allem kein Spaß." Deshalb haben er und die anderen Tiroler Wildwasser-Guides natürlich ihre Tricks, wie sie aus Familien, Freunden oder Arbeitskollegen eine Einheit machen. Den Passagieren entsprechend wählen die Wildwasser-Guides den passenden Flussabschnitt aus. Mit Kindern sind sie auf anderen Wassern unterwegs als mit erfahrenen Outdoor-Urlaubern. Vom Ziller über die Imster Schlucht bis zur Sanna sind auch beim Rafting viele Strecken möglich.

Auch das Gebiet zwischen Silz, Landeck und Ötztal ist europaweit bekannt für Rafting, Kajak und Canyoning. Staatlich geprüfte Guides betreuen AnfängerInnen auf ihrem Weg in die Welt der wilden Wasser und helfen Profis bei ihrer Suche nach einem guten Wellenritt. Bereits ein Klassiker ist die "Adidas Sickline" – die jährliche Kajak-Weltmeisterschaft Anfang Oktober – im Ötztal.

Ebenfalls im Wasser unterwegs sind die Teilnehmer einer Canyoning-Tour. Hier geht es – mit Helm, Seil und Neoprenanzug – gemeinsam mit speziell ausgebildeten Guides einen Bach entlang durch urtümliche Schlucht-Landschaften. Je nach Können klettern Canyoning-Freunde über moosbewachsene Steine und springen in Gumpen (Wasserbecken). Mancherorts führt der Weg sogar parallel zu einem Wasserfall die Felswand entlang.

River-Surfing

Selbst River-Surfer werden in Tirol mittlerweile fündig: Derzeit entsteht am Inn bei Silz die größte stehende Welle Europas. Man darf gespannt sein, wie das dort wird.

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