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Österreich-Infos zu zu , zu , zu , zu , zu , zur und zu . Allem voran aber ein Österreich-Blog mit aktuellen Berichten und Tipps zum Reisland Österreich. Anzahl der NutzerInnen im vorigen Jahr (01/2019 bis 12/2019): 110.195.

21.09.2020. In die Arbeit, zur Apotheke, zum Supermarkt, die Kinder abholen, nachhause – fünf Wege, nur ein Fahrschein? Morgen ist dies im Zuge des Autofreien Tages möglich. Ein einziges Ticket gilt den ganzen Tag lang auf der ausgewählten Strecke. Grund für diese Aktion ist der im Rahmen einer "Mobilitätswoche" propagierte autofreie Tag, der den Abschluss einer eventreichen Woche markiert, welche auf nachhaltige Mobilität aufmerksam machen soll. Der Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) unterstützt diese Aktion selbstverständlich und lässt den Einzelfahrschein am 22. September zum Tagesticket werden. Möglichst viele Menschen sollen somit die Möglichkeit haben, das Fahren mit den Öffis auszuprobieren und als angenehme Alternative zum Autofahren kennenzulernen. Entspannt zurücklehnen, nicht auf den Verkehr konzentrieren, sondern gemütlich Zeitung lesen oder Musik hören – mit den Öffis gar kein Problem.

Die Aktion gilt in der gesamten Ostregion. Für alle, die in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland ein Vollpreis-Einzelticket für Bus, Bahn oder Bim kaufen ist die Benutzung von allen öffentlichen Verkehrsmittel bis 24 Uhr möglich. Ausgenommen sind touristische Bahnen sowie der City Airport Train. Informationen zu sämtlichen Fahrplänen und Tickets stehen unter bzw. im Routenplaner unter jederzeit zum Abruf bereit.

Als größter Verkehrsverbund Österreichs vereint VOR alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. VOR ist in diesen drei Bundesländern mit der Planung, Koordination und Optimierung des öffentlichen Verkehrs für jährlich rund eine Milliarde Fahrgäste betraut. Zu den Kernaufgaben gehören die Tarif- und Fahrplangestaltung ebenso wie Kundenservice und die Vergabe von Verkehrsdienstleistungen. Sämtliche Regional- und Stadtbusleistungen sowie ein Teil der Schienenverkehrsleistungen werden in der Ostregion durch VOR beauftragt. Die ExpertInnen des Verkehrsverbundes sind auch über die Ostregion hinaus als Impulsgeber und Ansprechpartner für intelligente und intermodale Mobilität tätig.

14.09.2020. Sorgloses Verhalten, Schulferien und Urlaubsreisen haben der Verbreitung des Coronavirus wieder einen kräftigen Schub gegeben. Um einen zweiten Lockdown während der Indoor-Saison zu verhindern, mussten wieder eine Reihe von Schutzmaßnahmen erlassen werden. Mehr dazu beim Beitrag .

08.09.2020. Vom 12. bis 13. September und vom 26. bis 27. September 2020 verwandelt sich ein Teil des Schlossparkes bei Wien in ein mittelalterliches, buntes Treiben. Als besonderes Highlight begeistern die Veranstalter mit einem beeindruckenden Ritterturnier zu Pferde. Mutige Ritter, hoch zu Ross, kämpfen, tjosten und zeigen waghalsige Kunststücke. Ganztägiges Unterhaltungsprogramm, mittelalterliche, kulinarische Erlebnisse, Live Musik und ein mittelalterlicher Markt dürfen nicht fehlen. Für die kleinen Besucher wird außerdem ein Ritterparcour geboten – wenn dieser geschafft ist, können sich die Kleinen zum Ritter schlagen lassen. Beim Bummeln durch den mittelalterlichen Markt können die Gäste allerlei interessante Waren finden, die aus dem Mittelalter nicht wegzudenken waren. Festzeiten: Samastag 11.00 bis 20.00 Uhr, Sonntag 10.00 bis 19.00 Uhr; Wegzoll: Kinder bis 14 Jahre keiner, Erwachsene müssen 15,- Euro berappen, Personen mit Handicap 9,- Euro. Adresse / Navi: 2361 Laxenburg, Schlossplatz 1.

06.08.2020. Die Zieglergasse in wird zur Literaturmeile. Bei "The Word is not enough. Literaturbegegnungen" erwarten einen Lesungen und Performances in Gassen und auf Plätzen, in den Cafés und Lokalen entlang der neu gestalteten Kühle Meile Zieglergasse, der ersten klimagerechten Straße Wiens. Auch für Kinder- und Jugendprogramm ist mit einer Spielstraße und dem Tag der offenen Tür im Mädchencafé gesorgt. Mit dabei sind viele talentierte und auch prominente LiteratInnen und MusikerIinnen aus (z.B. Peter Coeln und Tarek Leitner, Musical Company "Stimmen&Co", Rembetiko, Sarah Bernhardt, Die Unverwandten, Schrammelbach, Mieze Medusa, Thommas Ballhausen, Bernhard Köhle, Julya Rabinowich, Marina Rauchenbacher). Vizebürgermeisterin Birgit Hebein und Bezirksvorsteher Markus Reiter eröffnen.

11.08.2020. Oft weniger los als im Schwimmbad oder in Badebereichen an Seen: Flussbäder. Dass das Ambiente dort eher "naturbelassen" und die Wassertemperaturen recht "frisch" sind, darf einen nicht stören. In Zeiten der Coronavirus-Eindämmung sind sie jedenfalls sehr wertvoll geworden. Gestern waren wir in , um so ein Flussbad zu testen. An einem Altarm der Ybbs gibt es Liegewiesen, Kieselflächen, Stege und Liegeflächen aus Holz, ein Trampolin für kühne Sprünge ins Wasser, einen Beachvolleyballplatz, eine Imbissstube und Toiletten. Der Eintritt ist gratis!

13.07.2020. Ausflug nach Zwentendorf. Überrascht, wie gemütlich dort das Marktgemeinde-Leben an einem Montag-Nachmittag ist. Spaziert man auf dem (gut asphaltierten) Treppelweg vom Hauptplatz zum ehemaligen AKW, wird man auch als Fremder von gutgelaunten Kindern und höflichen Erwachsenen freundlich gegrüßt – eine wohltuende Nähe in Zeiten des Abstand-halten-Müssens. Fotos von diesem Ausflug beim Beitrag Zwentendorf an der Donau.

01.07.2020. Auch im Corona-Sommer 2020 wird ganz Wien zur Bühne: 2000 KünstlerInnen geben im Juli und August an 25 Locations 800 Vorstellungen, von Musik über Theater, Tanz und Kleinkunst bis zu Zirkus und Kinderprogramm – bei freiem Eintritt und natürlich Corona-konform. Die Bundesmuseen starten mit einem "Willkommen zurück"-Angebot in die Ferien: Von 1. Juli bis 15. September 2020 kostet die Karte nur 19,- statt 59,- Euro. Sie berechtigt zu je 1 Besuch in allen 8 Bundesmuseen. Die Aktionskarte kann man direkt in den Museen oder über die Website kaufen.

Wien Kultur Corona Sommer 2020
David Teniers d. J. (1610-1690): "Erzherzog Leopold Wilhelm in seiner Galerie in Brüssel". Kunsthistorischen Museum, Wien. Foto © Andreas Hollinek

Der Wiener Kultursommer 2020 der Stadt Wien präsentiert jeweils donnerstags bis sonntags die gesamte Bandbreite der Kulturlandschaft: Musik von Pop bis Klassik, Tanz und Performance, Theater, Lesungen, Kleinkunst, neuer Zirkus, Figuren- und Objekttheater sowie migrantische Kunst. Pro Abend und Bühne finden zwei Acts statt. An einigen Locations wird untertags auch Kinder- und Jugendtheater angeboten. Je nach Veranstaltungsort wird es Höchstgrenzen für die Zahl der BesucherInnen geben, damit der Mindestabstand im Publikum gewährleistet werden kann. 2000 KünstlerInnen werden 800 Vorstellungen an 25 Locations geben. Die beiden größten – und überdachten – Bühnen des Wiener Kultursommers befinden sich auf der Donauinsel (für 500 BesucherInnen) sowie am Laaer Berg (für 300 BesucherInnen). Details dazu auf .

Theater wird heuer öfters als sonst im Freien gespielt: Open Airs bieten etwa das Marionettentheater Schloss Schönbrunn, die Pawlatschenbühne des Wiener Metropol und das neue Theater am Park am Belvedere, das heute von Michael Niavarani und Georg Hoanzl eröffnet wurde. Das Setting dieses Theaters ist der wunderschöne, zwei Hektar große Privatgarten der Fürstlich Schwarzenberg'schen Familienstiftung. Zwischen zwei mächtigen Platanen steht eine temporäre, transparente Freiluftbühne. Vis-à-vis eine barocke Grotte, wo schon vor Jahrhunderten ein Freilufttheater geplant war. Ein Indoor-Tipp für den Kulturgenuss im Sommer ist das legendäre Theater am Spittelberg. Mehr dazu auf .

Ab dem 4. Juli wird dann der Wiener Rathausplatz 65 Tage lang zum beliebten Open-Air-Treffpunkt für NachtschwärmerInnen und MusikliebhaberInnen – Corona-bedingt mit getrenntem Kino- und Kulinarik-Bereich (Reservationen erbeten). Weitere Infos auf

Und was ist eigentlich heuer mit dem Donauinselfestival? Es findet statt – und zwar von 1. Juli bis 20. September. Es wird also zum längste Donauinselfest aller Zeiten. Der #dif20 Tourbus hält auf seiner 80-tägigen Sommertour in allen 23 Bezirken Wiens – mit 100 Acts österreichischer KünstlerInnen. Zum Grande Finale gibt's drei Shows auf der Donauinsel-Festbühne. Nähere Informationen auf .

29.06.2020. "Wenn sich auch alle freuen, dass viele der einschränkenden Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion mit dem der Vergangenheit angehören, so darf nicht darauf vergessen werden, dass das Virus noch immer unter uns ist", mahnt der Präsident der Ärztekammer für Tirol, Artur Wechselberger, zu besonderer Wachsamkeit. Es liege jetzt in den Händen jedes Einzelnen, die geeigneten Maßnahmen zum Eigen- und Fremdschutz zu treffen, erklärt der Ärztekammerpräsident die Wichtigkeit des Einhaltens der Distanzregeln und der notwendigen Hygiene, insbesondere der Hände.

In den Gesundheitseinrichtungen, wie etwa in Arztpraxen, seien diese noch strenger, ergänzt der Kurienobmann und Vertreter der niedergelassenen Ärzte Momen Radi: "Hier gilt zudem noch immer die Maskenpflicht und die Aufforderung sich vor einem Arztbesuch telefonisch anzumelden!" Schließlich baute und baue der erfolgreiche Weg Österreichs im Kampf gegen das Coronavirus darauf auf, dass es zu keinen Infektionen innerhalb der Gesundheitseinrichtungen kommt, untermauert der Internist Dr. Radi die Sinnhaftigkeit dieses Vorgehens.

Größere und kleinere Infektions- und Krankheitsherde aber auch die nach wie vor bedrohlich steigenden Infektionszahlen in vielen Ländern, verbunden mit zunehmendem Reiseverkehr, lassen das Schreckgespenst einer "zweiten Infektionswelle" wachsen. Deshalb begrüßt die Ärztekammer für Tirol den Aufruf des Landes nach Testung von Urlaubsgästen aus Ländern und Regionen, für die eine Reisewarnung gilt.

Tirol ist in der glücklichen Lage neben den öffentlichen Untersuchungsstellen auch über ein breites Testangebot privater Labors zu verfügen. Somit seien auch kurzfristige Testungen und rasche Testergebnisse möglich, schildert Momen Radi die landesweite Versorgungsstruktur zur Corona-Testung. Einen raschen und unkomplizierten Zugang zu diesen Privattestungen erhalten die Urlaubsgäste am einfachsten über die Zuweisung der Hausärztinnen und Hausärzte in den Ferienregionen. "Wer aus einer Region mit Reisewarnung kommt und über kein aktuelles negatives Ergebnis eines PCR-Tests auf SARS-CoV-2 verfügt, sollte dieses Angebot zur Sicherheit am Urlaubsort unbedingt annehmen", unterstreicht Präsident Wechselberger die Wichtigkeit des Appells von Landehauptmann Günther Platter zur Testung von Urlaubsgästen aus den betroffenen Herkunftsländern.

19.06.2020. 115 Jahre nachdem Johann Figlmüller im Jahr 1905 den Grundstein für die weltweite Erfolgsgeschichte des Figlmüller-Schnitzels legte und nach den Wochen des Shutdowns, kommt das beliebte Traditionswirtshaus in der Wiener Bäckerstraße Nr. 6 () in neuer Größe und frischem Glanz zurück. In den letzten Wochen wurde die "Heimat des Schnitzels" um rund 150 Quadratmeter ausgebaut und komplett renoviert. Mit noch mehr Charme, Weitläufigkeit und gemütlicher Atmosphäre erwartet Figlmüller die Gäste zum Genuss über den Tellerrand hinaus. "Wir sind glücklich, unsere Pforten für die Wienerinnen und Wiener zu öffnen und gemeinsam mit unseren treuen und loyalen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nach vorn zu schauen. Dafür hat sich die Bäckerstraße in eine neue Panier gehaut, die beste Wiener Wirtshaustradition erlebbar macht", sagen Hans und Thomas Figlmüller anlässlich der Eröffnung. "Zur Neueröffnung rollen wir den 'Bröselteppich' für unsere heimischen Gäste aus und laden sie ein, ihr Traditionslokal wieder neu zu entdecken. Wir sind stolz, die Familiengeschichte fortzuschreiben." Anlässlich des 115. Jubiläums serviert Figlmüller das 'Jubiläums-Schnitzel' als unwiderstehliche Versuchung an Genießer. Von 12 bis 17 Uhr gibt es unter der Woche ein feines Wiener Schnitzel vom Kalb samt Salat und Sacherwürfel sowie wahlweise mit Almdudler, einem Seidel Ottakringer oder einem Glas Rosé Viennois von Sommelière Fiona Figlmüller.

15.06.2020. Die ÖBB bringen in den Sommerferien auch heuer wieder alle unter 26 Jahren günstig ans Ziel. Das ÖBB Sommerticket ist ab heute im Ticketshop, in der App, am Ticketautomaten und am Ticketschalter erhältlich. Für alle unter 20-Jährigen ist das Sommerticket um 39,- Eur, bei online und mobile Buchung im ÖBB Konto um 34,- Euro erhältlich. Für alle KundInnen zwischen 20 und 26 Jahren kostet das ÖBB Sommerticket 69,- Euro, bei online und mobile Buchung im ÖBB Konto nur 59,- Euro. "Das ÖBB Sommerticket ist für Jugendliche und Junggebliebene die günstigste und gleichzeitig klimafreundlichste Möglichkeit in diesem Sommer Österreich mit der Bahn zu entdecken", freut sich Michaela Huber, Vorständin des ÖBB Personenverkehrs. "Aufgrund der weltweit noch immer vorherrschenden Corona-Pandemie ist ein Urlaub in der Heimat noch attraktiver als in den vergangenen Jahren. Und wer online im ÖBB Kundenkonto bucht, kann dabei noch mehr sparen." Mit dem ÖBB Sommerticket können Jugendliche und junge Erwachsene von 4. Juli bis 13. September 2020 mit der Bahn quer durch Österreich fahren. Die einzige Voraussetzung ist die ÖBB VORTEILSCARD Jugend. Das ÖBB Sommerticket ist in der 2. Klasse in allen Zügen der ÖBB und der Raaberbahn (ausgenommen EuroNight / Nightjet Züge) sowie im ÖBB Intercitybus zwischen Graz und Klagenfurt gültig. Von Montag bis Freitag von 8:00 bis 3:00 Uhr des Folgetages und an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen kann ganztägig nach Lust und Laune Bahn gefahren werden.

ÖBB Sommerticket
Foto © Andreas Hollinek

04.06.2020. Wie heißt es so schön – neue Zeiten brauchen neue Ideen. Getreu diesem Motto entwickelte das Wiener Lokal "Das Campus" eine neue Art, die beliebteste Wochenend-Beschäftigung der WienerInnen und Wiener – das Brunchen – in Zeiten von Covid19 zu genießen: Wiens erstes Social Distancing Brunch-Picknick. Unter kann ab sofort für den Samstag, Sonn- und Feiertag bis Ende September 2020 ein prall gefüllter Picknick-Korb inklusive einem Heißgetränk sowie wahlweise ein Piccolo-Prosecco von Mionetto oder ein frisch gepresster Orangensaft, jeweils für zwei Personen vorbestellt werden. Und auf Wunsch gibt es auch eine Picknick-Decke zum Ausborgen dazu. Die bestellten Körbe können dann am Tag des Picknicks zwischen 9.00 und 10.00 Uhr direkt im Lokal abgeholt werden. Da sich "Das Campus" direkt am grünen Prater befindet, steht einem tollen Brunch-Picknick mit definitiv genügend Abstand zum Tisch- bzw. Deckennachbarn nichts mehr im Wege.

Das Campus Picknick
Foto © "Das Campus" / Philipp Kucher

04.05.2020. Tipp für einen Halbtages- bzw. Tagesausflug für Wien und Umgebung: Wanderung in der Kernzone Mauerbach des Biosphärenparks Wienerwald und – falls schön geöffnet – Besuch der Kartause Mauerbach (ein ehemaliges Kartäuserkloster, das heute hin und wieder für Veranstaltungen genutzt wird). Für die Wanderung empfiehlt sich der Rundweg um die "Biosphärenpark-Insel", der sich aus den Wanderrouten 22, 4 und 21 zusammensetzt. Ausgangs- und Endpunkt: der Parkplatz 2 vor der Kartause. Gehdauer: 1,5- bis 2 Stunden. Vorzüge: abwechslungsreiche Wegabschnitte, gute Markierungen, sehr schöner und Altbaumbestand (sogar mit Totholzbeständen wie in einem Nationalpark), Bärlauchwiesen (Blütezeit: Anfang bis Mitte Mai) und Vogelstimmenkonzerte (vor allem im Frühjahr).

Biosphärenpark Wienerwald Kernzone Mauerbach
Foto © Andreas Hollinek

28.04.2020. Die große österreichische Urlaubsregion Schladming-Dachstein (www.schladming-dachstein.at) bereitet sich auf den Neustart des Tourismus vor. Ab 29. Mai dürfen auch Beherbergungsbetriebe wieder öffnen. Der Fokus liegt dabei auf dem heimischen Kernmarkt, der schon bisher einen sehr hohen Anteil von mehr als 50 Prozent der Gästeankünfte eingenommen hat. Insbesondere soll den Gästen im Rahmen der neuen Aktion "Sorglos Urlauben" mehr Planungssicherheit durch kostenlose Stornierung bis acht Tage oder kürzer vor der Anreise bieten. Der Empfehlung der Tourismusregion hat sich bereits ein Großteil der Vermieter angeschlossen. Auch die bei Gästen und Einheimischen sehr stark nachgefragte "Schladming-Dachstein Sommercard" ist somit ab Ende Mai gültig, inklusive Start der beliebten Sommer-Seilbahnen mit 29. Mai.

23.04.2020. Die jüngsten Arbeitsmarktdaten seit Beginn der Coronavirus-Krise zeigen einen dramatischen Anstieg an Arbeitslosen, doch augenscheinlich ist auch: Der Gesundheits- und Pflegebereich ist einer der wenigen, der auch im März einen Zuwachs an 1808 Beschäftigten zu verzeichnen hatte – Tendenz weiter steigend. Das hat zwar auch, aber bei weitem nicht nur mit Corona zu tun. Denn auch schon bisher zeigen Erhebungen der Stadt Wien, dass alleine in der Langzeitpflege – also ohne den Akutbereich in Krankenhäusern – bis 2030 in Wien 9121 zusätzliche Fachkräfte benötigt werden. "Gerade in der Corona-Krise sind 1000 Ausbildungsplätze im Zukunftsbereich 'Pflege' eine Möglichkeit für viele Wienerinnen und Wiener, beruflich neu durchzustarten. Die kurze und praxisnahe Ausbildung in Kooperation mit Unternehmen sorgt für beste Jobchancen", so Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke. Im Bereich der Sozial- und Pflegeberufe setzt der waff das Modell der "Jobs PLUS Ausbildung" bereits seit längerem erfolgreich für die Suche und Qualifizierung von geeignetem Personal ein. Aktuell werden über 1000 WienerInnen gesucht, die in Ausbildungen im Pflege- und Sozialbereich und damit in einen zukunftssicheren Job einsteigen wollen.

So funktioniert das spezielle Ausbildungsprogramm: Der der waff unterstützt die Unternehmen, mit denen er eine Kooperationsvereinbarung hat, bei der Personalsuche und fördert die Ausbildungskosten für die künftigen MitarbeiterInnen. BewerberInnen, die das Auswahlverfahren durchlaufen, in die Ausbildung aufgenommen werden und sie positiv abschließen, haben dann praktisch einen fixen Job. Während der Ausbildung finanziert das AMS die Kosten der Lebenshaltung. Gesucht werden PflegeassistentInnen (Ausbildungszeit: ein Jahr), Pflege-FachassistentInnen (Ausbildungszeit: zwei Jahre), FachsozialbetreuerInnen (Ausbildungszeit: 2 Jahre) und HeimhelferInnen (Ausbildungszeit: etwa dreieinhalb Monate).

Laut einer Erhebung der Stadt Wien braucht es 9121 zusätzliche Fachkräfte bis 2030 alleine in der Langzeitpflege – also ohne jene Stellen, die in der Akutversorgung in den Krankenhäusern benötigt werden. Derzeit arbeiten 12.339 Beschäftigte in der Langzeitpflege und Langzeitbetreuung. Basierend auf den Annahmen von 2018 und unter Berücksichtigung, dass bis 2030 die Zahl der über 65-Jährigen in Wien auf mehr als 300.000 steigen wird, geht die Stadt insgesamt von einem Bedarf an 16.383 Beschäftigten aus. Laut der Beschäftigungsprognose des WIFO zählt das gesamte Gesundheits- und Sozialwesen zu den Spitzenreitern unter den Wachstumsbranchen mit einem Bedarf von über 18.000 Beschäftigten bis 2023.

13.04.2020. Eine große Erleichterung für alle mit Kindern und alle, die schon dringend "Weitläufigkeit" brauchen: Ab morgen öffnen wieder die Bundesgärten. In sind das der Schlosspark Schönbrunn, der Augarten, der Belvederegarten, der Burggarten und der Volksgarten; in der Hofgarten und der Schlosspark Ambras.

Österreich sperrt wieder auf
Foto © Andreas Hollinek

06.04.2020. Nach über drei Wochen Ausgangsbeschränkungen zeichnet sich eine deutliche Entspannung der Coronaviruskrise ab. Heute wurde von der Bundesregierung ein erster Fahrplan präsentiert, um Österreich wieder hochzufahren. Hier eine Übersicht: .

Österreich sperrt wieder auf
Foto © Andreas Hollinek

17.03.2020. Ein tolle Hilfe für alle, die Kinder haben: Mit der "ORF 1 Freistunde" stellt der ORF ab morgen sein Vormittagsprogramm in ORF 1 um und wendet sich direkt an Schülerinnen und Schüler, die aufgrund der Schulschließungen zuhause sind. Montag bis Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr informiert ORF 1 sein junges Publikum auf Augenhöhe. Neben drei kurzen Ausgaben einer "ZIB ZACK", in der die News-Moderatoren Mariella Gittler und Gerhard Maier über die aktuellen und wichtigsten Meldungen zielgruppengerecht informieren, führt Fanny Stapf durch die "ORF 1 Freistunde". Sie begleitet die SchülerInnen durch den ungewohnten Alltag. Außerdem zeigt ORF 1 Dokus und Wissenschaftsbeiträge, die nicht nur lehrreich, sondern auch unterhaltsam sind.

Darüber hinaus unterstützt die ORF-TVthek. Auf werden die Angebote des auf ORF 1 eigens eingerichteten Programmangebots für SchülerInnen auch für die non-lineare Nutzung für die Dauer der Schulschließungen bereitgestellt. Wer also eine Sendung im Fernsehen verpasst hat, kann sie auf der ORF-TVthek "nachsehen". Dieses Service ist Teil der erfolgreichen Aktion "ORF-TVthek goes school", die ein multimediales, speziell für SchülerInnen geeignetes Angebot in Form von zeit- und kulturhistorischen Video-Archiven auf der ORF-TVthek () verfügbar macht.

Für die Vorschul- und Volksschulkinder gibt es von 6.00 bis 9.00 Uhr das verlängerte "OKIDOKI"-Kinderprogramm "ABC Bär", "Tolle Tiere", "Schmatzo" und "Knall Genial". Werktags um 8.55 Uhr meldet sich Thomas Brezina von seinem Schreibtisch in Wien, um in "OKIDOKI Tipp: Mach mit! Geschichten erzählen mit Thomas Brezina" gemeinsam mit Kindern (und Erwachsenen) eine Geschichte zu erfinden. Dazu gibt es Tipps aus seinem Leben als Schriftsteller und eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Per E-Mail an okidoki@ORF.at können die eigenen Bilder und Ideen eingesandt werden, einige davon werden auch in der Sendung präsentiert. Thomas Brezina: "Fantasie benutzen, um ein Abenteuer im Kopf zu erfinden und mit einfachen Mitteln zu gestalten, ist besser, als ängstliche Gedanken zu haben."

11.03.2020. Seit gestern rollt in die Welle an Absagen von Veranstaltungen mit mehr als 100 (indoor) bzw. 500 (outdoor) Personen. VeranstalterInnen haben nun mehrere Möglichkeiten: A) den Event ersatzlos absagen und allen, die schon ein Ticket gekauft haben, dieses wieder rückerstatten (das Gesetz verpflichtet dazu). B) den Event verschieben und Ticket-KäuferInnen mitteilen, dass bereits gekaufte Tickets ihre Gültigkeit behalten (dann muss man nur jenen Kunden den Ticketpreis rückerstatten, die nicht zum Ersatztermin kommen wollen bzw. können). C) den Event "teilen" (z.B. eine Veranstaltung für 200 BesucherInnen in zwei Events mit je 100 BesucherInnen umwandeln. D) den Event stattfinden lassen, aber nur maximal 100 Gäste zulassen (nichtzugelassene Gäste bekommen den +Ticketpreis rückerstattet).

Veranstaltungen Absagen
Foto © Andreas Hollinek

26.02.2020. Tipp für alle FrühaufsteherInnen unter den Wintersport-Fans: Bereits ab 6.55 Uhr kann man sich während des "Good Morning Skiing" in der Zillertal Arena auf die Pisten der Karspitzbahn I+II in Zell, der Isskogelbahn in Gerlos und der Dorfbahn I+II in Königsleiten in Richtung Gipfel aufmachen. Oben angekommen, warten herrliche Ruhe, unverspurte Hänge und – bei Schönwetter – ein spektakulärer Sonnenaufgang. Dieses Erlebnis ist den ganzen März über jeden Donnerstag und Sonntag zu genießen. Nach den morgentlichen Schwüngen auf den perfekt präparierten Hängen der Arena wartet dann ein ganz besonderes "Schmankerl" auf die Early Birds: S'Neuner Kastl – das einmalig urige Frühstück am Berg für Feinschmecker. Genießen kann das Frühstück jede(r), der/die auf der Plattenalm in Hochkrimml oder im Gipfeltreffen in Königsleiten ausgewogen in den Tag starten möchte. Frisch gestärkt geht es dann Richtung Piste. Mit 143 Pistenkilometer und 52 Liftanlagen der Zillertal Arena finden Ski- & Snowboardfahrer ein breites Angebot für alle Könnerstufen. Nahezu 100-prozentige Schneesicherheit und Skifahren von 580 bis 2500 Meter Seehöhe bieten die perfekten Voraussetzungen für einen traumhaften Skitag.

05.02.2020. Alpenluft und Hütten-Feeling anstelle von Bürokaffee und Laptop? Wer schon immer überlegt hat, eine Gastgeber-Karriere in den Bergen zu starten, findet beim Alpenverein Austria gute Chancen. Alle Infos zum Thema Hüttenpacht sowie eine aktuelle Liste zur Verpachtung ausgeschriebener Hütten auf .

Hüttenpächter auf der Brandalm am Dachstein gesucht
Foto © Andreas Hollinek

15.01.2020. Skilehrer bzw. Skilehrerin werden – das wär' doch 'was! Vom 1. bis zum 8. Februar 2020 (also in den Wiener Semesterferien) gibt es am Niederalpl (ein Skigebiet zwischen und ) eine SkilehrerInnen-Ausbildung. Aber Achtung: So schön es ist, in traumhafter Umgebung und an der frischen Luft zu arbeiten – es erwarten einen "ganz schöne" Herausforderungen. Neben dem skifahrerischen Können sind vor allem gut entwickelte persönliche und kommunikative Fähigkeiten wichtig. Hat man die Ausbildung geschafft, stehen die Job-Chancen sehr gut – denn viele Skischulen in Österreich suchen jedes Jahr motivierte MitarbeiterInnen, vor allem in den Ferienwochen. Die Ausbildung kann ab dem 16. Lebensjahr absolviert werden. Infos dazu auf oder unter der Telefonnummer 0043 / (0)650 / 5005522.

09.01.2020. Tipp für alle, die Fitnesstraining und Wintersportvergnügen unter einen Hut bringen wollen: Im Langlaufdorf (unweit der Stadt Salzburg) kann man auf insgesamt 60 Loipenkilometern in unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden mitten in der Natur unterwegs sein und sich eigene Strecke individuell zusammenstellen. Und das bei Tag und sogar am Abend. Eine perfekte Infrastruktur mit Langlaufschule & Co. machen das Langlaufdorf zu einem echten Kompetenzzentrum in Sachen Nordic Sports.

Tag für Tag werden die 60 Loipenkilometer im Langlaufdorf frisch präpariert – mehr als fünf Arbeitsstunden werden so pro Tag in die Pflege des Loipennetzes investiert. Im Skiverleih kann die Ausrüstung ausgeliehen und im Skiraum die Langlaufski präpariert werden. Wer möchte, bekommt in der Langlaufschule eine Unterstützung. Auf der 10 Kilometer langen Nachtloipe hat man bis 21 Uhr die Möglichkeit, durch die verschneite Winterlandschaft zu gleiten.

Faistenau Langlaufzentrum
Foto © Andreas Hollinek

In unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden von leicht bis mittelschwer können die gespurten Loipen entweder sanft in klassischem oder rasant im Skating-Stil entdeckt werden. In Biathlon-Kursen und Biathlon-Workshops für Erwachsene und Kinder gibt es Einblicke in die Skating- und Biathlonschieß-Technik, ist der Biathlonsport doch eine Kombination aus Kraft und Ausdauer sowie Koordination und Konzentration.

Aber nicht nur Langlaufen kann man in Faistenau – auch Skitouren kann man dort unternehmen. Weil Skitourengehen aber erlernt sein will, gibt es dort einen eigenen Skitourenlehrpfad, auf dem man im eigenen Tempo diesen naturnahen Sport erlernen kann. Die Verantwortlichen für den Faistenauer Skitourenlehrpfad achten darauf, dass dort immer ideale Bedingungen herrschen, um sich mit dem Tourengehen vertraut zu machen. Über die Themen Sicherheit, Gelände und Schneeverhältnisse wird auf interaktiven Methodentafeln informiert und bei geführten Touren hat man Profis an seiner Seite, die hilfreiche Tipps geben.

18.12.2019. Zu Jahresbeginn startete Burgenland Tourismus gemeinsam mit den Tourismusverbänden das Projekt "Bernstein Trail". Heute Vormittag wurde in die Ost-Route des ersten buchbaren burgenländischen Weitwanderweges mit einer Länge von 306 Kilometer und 13 Etappen, teilweise entlang der alten römischen Bernsteinstraße, eröffnet. Die landschaftlich abwechslungsreiche Strecke führt vom symbolträchtigen Heidentor im (Niederösterreich) über den Seewinkel, Sopron (Ungarn), entlang der historischen Bernsteinstraße im Mittelburgenland, dem waldreichen Naturpark Geschriebenstein-Írottkö (Österreich und Ungarn) durch die Weinidylle bis nach .

Bernstein Trail
Foto © Andreas Hollinek

Der Bernstein Trail bietet Wanderern größtmöglichen Komfort – und das nicht nur unterwegs mit buchbaren Packages, attraktiven Nächtigungsmöglichkeiten, Gepäcktransfer und Shuttleservice. Sondern auch schon bei der Planung, denn der neue Weitwanderweg ist der erste im Burgenland, der über eine webbasierte Informations- und Buchungsplattform verfügt. Wandergäste können die Serviceleistungen buchen, müssen es aber nicht. Auch ein selbst organisierter Wanderurlaub ist möglich. Die West-Route soll dann Mitte des nächsten Jahres fertig markiert sein. Damit stehen dann rund 680 Kilometer "weitwanderbares" Burgenland zur Verfügung.

12.12.2019. Eine Wellness-Oase ersten Ranges ist das Ybbstaler Solebad in Göstling an der Ybbs. Es verfügt über ein gut genutztes und umfangreiches Bade-, Schwimm- und Saunaangebot. Der Saunabereich wird nun durch weitere Attraktionen ergänzt und der Außenbereich erneuert. "2018 konnten 46.000 Besucherinnen und Besucher im Saunabereich des Ybbstaler Solebades gezählt werden. Die neuen Attraktionen und eine zeitgerechte Gestaltung der Saunalandschaft machen das Solebad noch attraktiver. Wir rechnen mit einer noch höheren Anzahl an Besucherinnen und Besuchern, was Wertschöpfung für die gesamte Region bringt", betont Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. In Summe werden rund 164.000 Euro investiert.

Göstling an der Ybbs / Ybbstaler Soledbad
Foto © Ybbstaler Solebad Göstling

Im Jahr 2009 wurde das Ybbstaler Solebad errichtet. Bereits im Jahr 2014 wurde das Bad von der Gemeinde Göstling an der Ybbs übernommen, seit 2018 wird das Betriebsmanagement von der acquantas GesmbH im Auftrag der Gemeinde durchgeführt. Der Saunabereich hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bereich des Solebades entwickelt. Deshalb wurde eine Investitionsstrategie entwickelt, die nun baulich umgesetzt werden soll. In diesem Jahr werden rund 116.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. "Wir in Niederösterreich wissen um den Trend zu Wellness und Gesundheit. In Niederösterreich haben wir viele sehr gute Angebote, die auf diesen Trend eingehen. Darunter auch das Ybbstaler Solebad, das mit der Erneuerung genau den richtigen Schritt macht. Das ist auch für den Tourismus in Niederösterreich sehr wichtig", unterstreicht Bohuslav.

"Wir werden unter anderem die Amethystsauna ersetzen bzw. ergänzen und Räumlichkeiten an die Zirbensauna anbauen. Zusätzlich wird das Außengelände des Saunabereiches neugestaltet", hält Friedrich Fahrnberger, Bürgermeister der Gemeinde Göstling an der Ybbs, fest. "Schon im Jahr 2009, als das Ybbstaler Solebad errichtet wurde, haben wir den Bau mit Regionalfördermitteln unterstützt. Uns freut es natürlich sehr, dass das Solebad so guten Zulauf genießt und hoffen, dass durch das erweiterte Angebot noch viele weitere Gäste nach Göstling an der Ybbs kommen", zeigt sich ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki begeistert.

03.12.2019. Pünktlich zum traditionellen Ski-opening-Wochenende von 6. bis 8. Dezember, öffnet der Hauser Kaibling die Tore zu den schönsten Pisten. Die Minusgrade der letzten Tage wurden von der Beschneiungsmannschaft am Hauser Kaibling optimal genutzt. Die erneute Investition in die Beschneiungsanlage sowie der Ankauf neuer Pistengeräte sichern die ersten genussvollen Schwünge auf den schönsten Pisten am Hauser Kaibling und auf der Skischaukel zwischen Hauser Kaibling und Planai. Last-minute-Ski-opening-Packages gibt es ab 84,- Euro (inklusive Übernachtung und Skipass).

Ski opening Hauser Kaibling
Foto © HauserKaibling / Bernhard Moser

Tipps: Zur Feier des Saisonstartes belohnt der Hauser Kaibling seine Skigäste mit ermäßigten Preisen auf Skipässe inklusive Übernachtung. So genießt man zum Beispiel zwei Tage Skivergnügen inklusive Übernachtung und Frühstück ab 164,- Euro pro Erwachsenem. Saisonkarten-Vorverkauf (Ski amadé, Stmk. Joker und Super Ski Card) noch bis einschließlich morgen. Mehr dazu auf .

26.11.2019. Unter dem Titel 'Gemeinsame Wagnisse' bietet das Belvedere 21 (Adresse / Navigationshinweis: , Arsenalstraße 1) seit 2018 bei freiem Eintritt Diskussionsrunden zu brennenden Fragen der Gegenwart. Das Museum wurde damit zum lebendigen Ort der Auseinandersetzung und zum Treffpunkt für alle. Das Programm am 29. und 30. November 2019 behandelt die Frage, warum wir alle Familie sind. Die feministische Theoretikerin, Biologin und Geschlechterforscherin Donna Haraway ruft mit dem Chthuluzän ein Zeitalter aus, in dem das Leben aller Arten und Kreaturen und deren Koexistenz im Zentrum stehen. Verwandtschaften sollen neu gedacht werden, Beziehungen artenübergreifend sein. Am 30. November 2019 führt die Medien- und Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser in das Werk von Donna Haraway ein und spricht mit ihr per Skype über ihr Buch Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän.

Weitere internationale ExpertInnen und KünstlerInnen beleuchten das Thema aus den Perspektiven von Kunst, Ökologie, Feminismus und Aktivismus. Dabei geht es etwa um ganz aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel und um künstlerische Strategien, damit umzugehen. Die Philosophin und Künstlerin Elisabeth von Samsonow spricht über die Relevanz des Ökofeminismus, Edith Jeřábková vom Prager Institute of Anxiety redet über Alltagsängste und wie diesen mit Kunst und Aktivismus beizukommen ist, und die Künstlerin und documenta-13-Teilnehmerin Tejal Shah diskutiert mit Ruby Sircar über artenübergreifende Beziehungen und Ökofeminismus im Kontext buddhistischer Philosophie. Sozialexpertin Michaela Moser stellt die Organisation gemeinschaftlicher Wohnformen und das Wohnprojekt Wien vor, und Anita Fuchs vom Künstlerinnenduo RESANITA präsentiert ihre Ergebnisse zu Pflanzenrecherchen und Biodiversität.

Belvedere 21 Gemeinsame Wagnisse / Tejal Shah
Foto © Belvedere 21 / Tejal Shah

Zum Auftakt werden am 29. November 2019 Filme von Angela Anderson (USA) und Tejal Shah (Indien) im Blickle Kino gezeigt. Im Anschluss sprechen die FilmemacherInnen mit Nina Tabassomi (Direktorin Taxispalais Innsbruck) über das Interesse künstlerischer Forschung an Ökologie, Umweltthemen und Aktivismus.

2020 geht die Veranstaltungsreihe weiter und führt von Mai bis November ins Freie. Christiane Erharter, Kuratorin für Community Outreach, gibt einen Ausblick auf das kommende Jahr: "Unter dem Titel ‚draußen sein‘ gehen wir in einem abwechslungsreichen Programm gesellschaftspolitisch relevanten Fragen nach. Wir laden wieder internationale ExpertInnen ein, zeigen Filme, präsentieren Konzerte und Performances und vieles mehr. Die Öffnung des Skulpturengartens zum Schweizergarten ermöglicht dabei neue Interaktionen mit der Öffentlichkeit."

22.11.2019. Zum Abschluss einer prominent besetzten Ausstellungssaison lädt das Gut Gasteil in Prigglitz am 7. und 8. Dezember zum traditionellen "full house". In der Galerie des Kulturprojekts der beiden Bildhauer Charlotte und Johannes Seidl gibt es eine reiche Auswahl an neuen Arbeiten der Gut Gasteil-Künstler und Werke von neuen Künstlern in diesem spannenden Umfeld. Charlotte Seidl hat neue Keramikobjekte getöpfert und ihre in Ton geritzte, glasierte und gebrannte Serie der "kleinen szenen" weiter ausgebaut. Dazu gibt es auch ein vielfältiges Kunstbuchangebot. Eine gute Gelegenheit sich in entspannter Atmosphäre für besondere Weihnachtsgeschenke inspirieren zu lassen. Neue Objekte, die im zu Ende gehenden Jahr dazugekommen sind, locken auf einen Erkundungsgang durch die Kunst in der Landschaft auf dem 16 Hektar großen Areal rund um das Hauptgebäude von Gut Gasteil. Alle Landschaftskunstwerke der "Kunst in der Landschaft", die in ihrer XII. Auflage den Titel "verbunden" trägt, sind auf den Rundgängen auch außerhalb der Ausstellungssaison frei zugänglich – entsprechende Kleidung und Schuhwerk vorausgesetzt.

Gut Gasteil, Prigglitz
Foto © Andreas Hollinek

Die Ausstellung bespielt das ganze Haus und beinhaltet neue Malerei und Graphik, von: Franz Blaas, Anna Maria Brandstätter, Collagen als Reiseskizzen der Künstlerin und Bergsteigerin Christine Eberl, hyperrealistische Pastellbilder von Angi Eisenköck, in Farbe und Form nach Klarheit strebende Bildkompositionen von Herbert "Berri" Hackl, Collagen des 2018 verstorbenen Künstlers Hans Kienesberger, Acryl auf Stahl-Bilder von Marion Kilianowitsch, Kleider aus Seidenfilz der Architektin und begeisterten Hand-Werkerin Liane Liszt, Landschaften von Lubomir, neue Schindelbilder von Leena Naumanen, farbenprächtige Wachskuben von Beate Maria Pfalz, neue Bilder von Birgit Sauer und kleine Formate von den "Schichtarbeitern", luftig-leichte Landschaftsbilder inspiriert von ihrer Heimatregion am Traunsee von Mona Seidl, Gerlinde Thuma, Bolivienbilder von Silvia Weiß, und anderen.

Neue getöpferte Objekte gibt es von Charlotte Seidl ebenso, wie weitere neue "kleinen szenen", ihre heiter-ironischen Kommentare und Reaktionen zu politischen Situationen, aktuelle Metaphern und ganz persönlichen Erinnerungen in Ton geritzt und glasiert in der Größe von 34 x 34 Zentimetern. Die ersten 377 dieser "kleinen szenen", von 2010 bis 2019 entstanden, gibt es jetzt zusammengefasst in einem Buch, das gemeinsam mit zahlreichen anderen Katalogen und Kunstbüchern beim "full house" im Angebot ist.

  • Adresse / Navigationshinweis: Gut Gasteil, 2640 Gasteil, Gasteil 1
  • Telefonnummer: +43 / (0) 26 62 / 456 33

21.11.2019. Birkenäste und Zirbenholz aus den Wäldern sowie Felle von Ziegen und Schafen – zusammengetragen aus den Rohstoffen der umliegenden Natur nimmt die Hülle des Krampusses auch das Wesen seiner Umgebung auf. Aus einer mystischen Vergangenheit erwachsen, ist der in der Region um und beheimatete Brauch einer von wenigen, die besonders ursprünglich erhalten geblieben sind. Zum Nikolausabend und Nikolaustag am 5. und 6. Dezember ziehen die schaurigen Erscheinungen wieder durch die Gasteiner Ortschaften.

Aus Nikolaus, Körbelträger, drei bis sieben Krampussen und ortsabhängig einem Engerl formen sich die Gasteiner Krampus Passen. Vom charakteristischen Glocken- und Schellengeläut begleitet, ziehen sie von Haus zu Haus, um zu belohnen oder zu maßregeln. Seine Wurzeln hat der Krampuslauf in einer mystischen Vergangenheit. "Den ersten schriftlichen Hinweis findet man um 400 n.Chr. vom großen Kirchenlehrer Augustinus, der die damals 'lärmenden, schreienden und sich in Fell hüllenden' Menschen zu etwas Ungesetzlichem und Verbotenem erklärte", weiß der Archivar und Brauchtumsexperte Horst Wierer aus . Zu dieser Zeit waren Dämonen und Geister noch fixe Bestandteile des Volksglaubens. Um das zu vertreiben, wovor sich die Menschen selbst fürchteten, verkleideten sie sich und zogen mit ihren Masken in die Dunkelheit. Dies macht den Krampus in seinen Ursprüngen zu einer positiv besetzten Figur, die für die Gesellschaft den Zweck der Vertreibung des Bösen erfüllte. Nachdem die Kirche den Brauch zuerst zu etwas Unchristlichem erklärte, wurde schnell klar, dass sich die Tradition unter der Bevölkerung nicht mehr ausrotten ließ, so wurde der heilige Nikolaus in die Krampus-Pass integriert.

Gastein Winter Brauchtum
Foto © Gasteinertal Tourismus GmbH / Marktl

In Gastein ist die Ursprünglichkeit der Krampus-Tradition ganz besonders stark ausgeprägt, denn im längsten Seitental der Salzach hat der Brauch die Wirren der Geschichte fast unverfälscht überstanden. Nach wie vor verkörpert der Krampus hier nicht selbst das Böse, sondern vertreibt es. Show-Effekte, bengalische Feuer und organisierte Läufe werden von den Passen im Tal abgelehnt. Jede der rund 100 Passen hat ihren eigenen Weg, so wie früher direkt in die Häuser der Menschen.

Um sich Krampus oder Klaubauf nennen zu dürfen, braucht es einiges an Ausstattung. Bis zu 30 Kilogramm kann eine Krampus-Ausrüstung wiegen. Das Krampus-Gewand besteht aus Schaf- oder Ziegenfellen für den Anzug, gebündelten Birkenästen für die Rute, den typischen Schellen und der Maske. In Gastein nennt man die Schellen auch "Rollen" und die Masken der Krampusse auch "Holzlarven" oder "Köpf". Die Gasteiner Masken werden aus Zirbenholz geschnitzt und traditionell überwiegend dunkel bemalt. Charakteristisch für die "Köpf" ist auch die relativ hohe Anzahl an Hörnern, die von Widdern und Böcken stammen. Die Schnitzer im Tal sind wahre Künstler und orientieren sich auch heute noch meist penibel an historischen Vorbildern wie Josef Lang und Sepp Viehhauser. Das trägt natürlich ebenfalls dazu bei, dass die Überlieferung von Generation zu Generation weitergetragen wird und die Originalität erhalten bleibt. "Wie eine alte Zirbe langsam gewachsen, so hat sich der Krampus-Brauch in Gastein über Jahrhunderte stetig entwickelt. Für das Holz wie für den Brauch gilt, dass diese langsame aber anhaltende Entwicklung der Qualität zuträglich war und ist", so Clemens Hübsch. Er ist einer der regionalen Gasteiner Handwerker, freischaffender Künstler, Bildhauer, Krampus-Schnitzer und selbst auch Krampus bei der "Werkstatt-Pass".

20.11.2019. Seit 30 Jahren beschäftigt sich die Non-Profit-Bewegung von Slow Food weltweit mit Ernährung. Gemeinsam mit Netzwerkpartner setzen sich Millionen von Menschen für ein gutes, sauberes und faires Essen ein. Mit den "Slow Food Villages" erreicht die Bewegung nun auch . Zu den Zielen der BetreiberInnen zählt es, das Dorf als einen Ort des guten Lebens zu positionieren. Das kulturelle und kulinarische Erbe wird dabei als Chance erkannt. Gemeinsam kümmert sich ein Zusammenschluss der Dorfbewohner um eine verantwortungsvolle Ernährungs- und Esskultur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Sie machen regionalen Genuss sichtbar und erlebbar. Auf verschiedenen Ebenen. Mit den Slow Food Villages werden neue Impulse für die Revitalisierung von ländlichen Gebieten gesetzt und so der Abwanderung entgegen gewirkt.

Slow Food Kärnten
Foto © Andreas Hollinek

Sieben Dörfer aus Kärnten – , , , , , und – erfüllen bereits die Kriterien und ließen sich auf den Wandlungsprozess vom Dorf zu einem Slow Food Village ein. Gemeinden oder Dörfer mit weniger als 5000 Einwohnern brauchen dazu eine starke Slow Food Gemeinschaft, die sich um verschiedene Aufgabenbereiche kümmert – und die Philosophie von Slow Food lebt. In einem Slow Food Village erzeugen heimische Bauern und Lebensmittelhandwerker ihre Produkte gut, sauber und fair. Gastwirte, Köche und Beherbergungsbetriebe übernehmen Verantwortung für regionale Lebensmittel und bieten Saisonales. Wissen über gesunde Ernährung, Rezepte, aber auch alte Handwerkstechniken werden bei Informations- und Bildungsveranstaltungen weiter gegeben. Lokale Lebensmittel werden auf örtlichen Marktplätzen verkauft. Zusätzlich bringen Slow Food Erlebnisse Einheimischen und Gästen den Genuss näher. Gottfried Bachler, Obmann von Slow Food Kärnten, erklärt: "Die Slow Food Villages sind ein klares Bekenntnis nach außen, um gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und kleinräumige Wirtschaftsstrukturen zu fördern." Durch die Rückbesinnung auf die Stärken eines Dorfes bekommt eine gute, saubere und faire Lebensmittelerzeugung eine höhere Bedeutung. "Regionale Produzenten, Gastwirte und Nahversorger sind wichtig für eine lebendige Dorfgemeinschaft und tragen so zu einem guten Ort des Lebens bei", ist Projektentwickler und Projektkoordinator Eckart Mandler überzeugt.

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