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Österreich-Infos zu zu , zu , zu , zu , zu , zur und zu . Allem voran aber ein Österreich-Blog mit aktuellen Berichten und Tipps zum Reisland Österreich. Anzahl der NutzerInnen in diesem Jahr (Stand 12.12.2019): 106.201

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Foto © Andreas Hollinek

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12.12.2019. Eine Wellness-Oase ersten Ranges ist das Ybbstaler Solebad in Göstling an der Ybbs. Es verfügt über ein gut genutztes und umfangreiches Bade-, Schwimm- und Saunaangebot. Der Saunabereich wird nun durch weitere Attraktionen ergänzt und der Außenbereich erneuert. "2018 konnten 46.000 Besucherinnen und Besucher im Saunabereich des Ybbstaler Solebades gezählt werden. Die neuen Attraktionen und eine zeitgerechte Gestaltung der Saunalandschaft machen das Solebad noch attraktiver. Wir rechnen mit einer noch höheren Anzahl an Besucherinnen und Besuchern, was Wertschöpfung für die gesamte Region bringt", betont Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Petra Bohuslav. In Summe werden rund 164.000 Euro investiert.

Göstling an der Ybbs / Ybbstaler Soledbad
Foto © Ybbstaler Solebad Göstling

Im Jahr 2009 wurde das Ybbstaler Solebad errichtet. Bereits im Jahr 2014 wurde das Bad von der Gemeinde Göstling an der Ybbs übernommen, seit 2018 wird das Betriebsmanagement von der acquantas GesmbH im Auftrag der Gemeinde durchgeführt. Der Saunabereich hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bereich des Solebades entwickelt. Deshalb wurde eine Investitionsstrategie entwickelt, die nun baulich umgesetzt werden soll. In diesem Jahr werden rund 116.000 Besucherinnen und Besucher erwartet. "Wir in Niederösterreich wissen um den Trend zu Wellness und Gesundheit. In Niederösterreich haben wir viele sehr gute Angebote, die auf diesen Trend eingehen. Darunter auch das Ybbstaler Solebad, das mit der Erneuerung genau den richtigen Schritt macht. Das ist auch für den Tourismus in Niederösterreich sehr wichtig", unterstreicht Bohuslav.

"Wir werden unter anderem die Amethystsauna ersetzen bzw. ergänzen und Räumlichkeiten an die Zirbensauna anbauen. Zusätzlich wird das Außengelände des Saunabereiches neugestaltet", hält Friedrich Fahrnberger, Bürgermeister der Gemeinde Göstling an der Ybbs, fest. "Schon im Jahr 2009, als das Ybbstaler Solebad errichtet wurde, haben wir den Bau mit Regionalfördermitteln unterstützt. Uns freut es natürlich sehr, dass das Solebad so guten Zulauf genießt und hoffen, dass durch das erweiterte Angebot noch viele weitere Gäste nach Göstling an der Ybbs kommen", zeigt sich ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki begeistert.

03.12.2019. Pünktlich zum traditionellen Ski-opening-Wochenende von 6. bis 8. Dezember, öffnet der Hauser Kaibling die Tore zu den schönsten Pisten. Die Minusgrade der letzten Tage wurden von der Beschneiungsmannschaft am Hauser Kaibling optimal genutzt. Die erneute Investition in die Beschneiungsanlage sowie der Ankauf neuer Pistengeräte sichern die ersten genussvollen Schwünge auf den schönsten Pisten am Hauser Kaibling und auf der Skischaukel zwischen Hauser Kaibling und Planai. Last-minute-Ski-opening-Packages gibt es ab 84,- Euro (inklusive Übernachtung und Skipass).

Ski opening Hauser Kaibling
Foto © HauserKaibling / Bernhard Moser

Tipps: Zur Feier des Saisonstartes belohnt der Hauser Kaibling seine Skigäste mit ermäßigten Preisen auf Skipässe inklusive Übernachtung. So genießt man zum Beispiel zwei Tage Skivergnügen inklusive Übernachtung und Frühstück ab 164,- Euro pro Erwachsenem. Saisonkarten-Vorverkauf (Ski amadé, Stmk. Joker und Super Ski Card) noch bis einschließlich morgen. Mehr dazu auf .

26.11.2019. Unter dem Titel 'Gemeinsame Wagnisse' bietet das Belvedere 21 (Adresse / Navigationshinweis: , Arsenalstraße 1) seit 2018 bei freiem Eintritt Diskussionsrunden zu brennenden Fragen der Gegenwart. Das Museum wurde damit zum lebendigen Ort der Auseinandersetzung und zum Treffpunkt für alle. Das Programm am 29. und 30. November 2019 behandelt die Frage, warum wir alle Familie sind. Die feministische Theoretikerin, Biologin und Geschlechterforscherin Donna Haraway ruft mit dem Chthuluzän ein Zeitalter aus, in dem das Leben aller Arten und Kreaturen und deren Koexistenz im Zentrum stehen. Verwandtschaften sollen neu gedacht werden, Beziehungen artenübergreifend sein. Am 30. November 2019 führt die Medien- und Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser in das Werk von Donna Haraway ein und spricht mit ihr per Skype über ihr Buch Unruhig bleiben. Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän.

Weitere internationale ExpertInnen und KünstlerInnen beleuchten das Thema aus den Perspektiven von Kunst, Ökologie, Feminismus und Aktivismus. Dabei geht es etwa um ganz aktuelle Herausforderungen wie den Klimawandel und um künstlerische Strategien, damit umzugehen. Die Philosophin und Künstlerin Elisabeth von Samsonow spricht über die Relevanz des Ökofeminismus, Edith Jeřábková vom Prager Institute of Anxiety redet über Alltagsängste und wie diesen mit Kunst und Aktivismus beizukommen ist, und die Künstlerin und documenta-13-Teilnehmerin Tejal Shah diskutiert mit Ruby Sircar über artenübergreifende Beziehungen und Ökofeminismus im Kontext buddhistischer Philosophie. Sozialexpertin Michaela Moser stellt die Organisation gemeinschaftlicher Wohnformen und das Wohnprojekt Wien vor, und Anita Fuchs vom Künstlerinnenduo RESANITA präsentiert ihre Ergebnisse zu Pflanzenrecherchen und Biodiversität.

Belvedere 21 Gemeinsame Wagnisse / Tejal Shah
Foto © Belvedere 21 / Tejal Shah

Zum Auftakt werden am 29. November 2019 Filme von Angela Anderson (USA) und Tejal Shah (Indien) im Blickle Kino gezeigt. Im Anschluss sprechen die FilmemacherInnen mit Nina Tabassomi (Direktorin Taxispalais Innsbruck) über das Interesse künstlerischer Forschung an Ökologie, Umweltthemen und Aktivismus.

2020 geht die Veranstaltungsreihe weiter und führt von Mai bis November ins Freie. Christiane Erharter, Kuratorin für Community Outreach, gibt einen Ausblick auf das kommende Jahr: "Unter dem Titel ‚draußen sein‘ gehen wir in einem abwechslungsreichen Programm gesellschaftspolitisch relevanten Fragen nach. Wir laden wieder internationale ExpertInnen ein, zeigen Filme, präsentieren Konzerte und Performances und vieles mehr. Die Öffnung des Skulpturengartens zum Schweizergarten ermöglicht dabei neue Interaktionen mit der Öffentlichkeit."

22.11.2019. Zum Abschluss einer prominent besetzten Ausstellungssaison lädt das Gut Gasteil in Prigglitz am 7. und 8. Dezember zum traditionellen "full house". In der Galerie des Kulturprojekts der beiden Bildhauer Charlotte und Johannes Seidl gibt es eine reiche Auswahl an neuen Arbeiten der Gut Gasteil-Künstler und Werke von neuen Künstlern in diesem spannenden Umfeld. Charlotte Seidl hat neue Keramikobjekte getöpfert und ihre in Ton geritzte, glasierte und gebrannte Serie der "kleinen szenen" weiter ausgebaut. Dazu gibt es auch ein vielfältiges Kunstbuchangebot. Eine gute Gelegenheit sich in entspannter Atmosphäre für besondere Weihnachtsgeschenke inspirieren zu lassen. Neue Objekte, die im zu Ende gehenden Jahr dazugekommen sind, locken auf einen Erkundungsgang durch die Kunst in der Landschaft auf dem 16 Hektar großen Areal rund um das Hauptgebäude von Gut Gasteil. Alle Landschaftskunstwerke der "Kunst in der Landschaft", die in ihrer XII. Auflage den Titel "verbunden" trägt, sind auf den Rundgängen auch außerhalb der Ausstellungssaison frei zugänglich – entsprechende Kleidung und Schuhwerk vorausgesetzt.

Gut Gasteil, Prigglitz
Foto © Andreas Hollinek

Die Ausstellung bespielt das ganze Haus und beinhaltet neue Malerei und Graphik, von: Franz Blaas, Anna Maria Brandstätter, Collagen als Reiseskizzen der Künstlerin und Bergsteigerin Christine Eberl, hyperrealistische Pastellbilder von Angi Eisenköck, in Farbe und Form nach Klarheit strebende Bildkompositionen von Herbert "Berri" Hackl, Collagen des 2018 verstorbenen Künstlers Hans Kienesberger, Acryl auf Stahl-Bilder von Marion Kilianowitsch, Kleider aus Seidenfilz der Architektin und begeisterten Hand-Werkerin Liane Liszt, Landschaften von Lubomir, neue Schindelbilder von Leena Naumanen, farbenprächtige Wachskuben von Beate Maria Pfalz, neue Bilder von Birgit Sauer und kleine Formate von den "Schichtarbeitern", luftig-leichte Landschaftsbilder inspiriert von ihrer Heimatregion am Traunsee von Mona Seidl, Gerlinde Thuma, Bolivienbilder von Silvia Weiß, und anderen.

Neue getöpferte Objekte gibt es von Charlotte Seidl ebenso, wie weitere neue "kleinen szenen", ihre heiter-ironischen Kommentare und Reaktionen zu politischen Situationen, aktuelle Metaphern und ganz persönlichen Erinnerungen in Ton geritzt und glasiert in der Größe von 34 x 34 Zentimetern. Die ersten 377 dieser "kleinen szenen", von 2010 bis 2019 entstanden, gibt es jetzt zusammengefasst in einem Buch, das gemeinsam mit zahlreichen anderen Katalogen und Kunstbüchern beim "full house" im Angebot ist.

  • Adresse / Navigationshinweis: Gut Gasteil, 2640 Gasteil, Gasteil 1
  • Telefonnummer: +43 / (0) 26 62 / 456 33

21.11.2019. Birkenäste und Zirbenholz aus den Wäldern sowie Felle von Ziegen und Schafen – zusammengetragen aus den Rohstoffen der umliegenden Natur nimmt die Hülle des Krampusses auch das Wesen seiner Umgebung auf. Aus einer mystischen Vergangenheit erwachsen, ist der in der Region um und beheimatete Brauch einer von wenigen, die besonders ursprünglich erhalten geblieben sind. Zum Nikolausabend und Nikolaustag am 5. und 6. Dezember ziehen die schaurigen Erscheinungen wieder durch die Gasteiner Ortschaften.

Aus Nikolaus, Körbelträger, drei bis sieben Krampussen und ortsabhängig einem Engerl formen sich die Gasteiner Krampus Passen. Vom charakteristischen Glocken- und Schellengeläut begleitet, ziehen sie von Haus zu Haus, um zu belohnen oder zu maßregeln. Seine Wurzeln hat der Krampuslauf in einer mystischen Vergangenheit. "Den ersten schriftlichen Hinweis findet man um 400 n.Chr. vom großen Kirchenlehrer Augustinus, der die damals 'lärmenden, schreienden und sich in Fell hüllenden' Menschen zu etwas Ungesetzlichem und Verbotenem erklärte", weiß der Archivar und Brauchtumsexperte Horst Wierer aus . Zu dieser Zeit waren Dämonen und Geister noch fixe Bestandteile des Volksglaubens. Um das zu vertreiben, wovor sich die Menschen selbst fürchteten, verkleideten sie sich und zogen mit ihren Masken in die Dunkelheit. Dies macht den Krampus in seinen Ursprüngen zu einer positiv besetzten Figur, die für die Gesellschaft den Zweck der Vertreibung des Bösen erfüllte. Nachdem die Kirche den Brauch zuerst zu etwas Unchristlichem erklärte, wurde schnell klar, dass sich die Tradition unter der Bevölkerung nicht mehr ausrotten ließ, so wurde der heilige Nikolaus in die Krampus-Pass integriert.

Gastein Winter Brauchtum
Foto © Gasteinertal Tourismus GmbH / Marktl

In Gastein ist die Ursprünglichkeit der Krampus-Tradition ganz besonders stark ausgeprägt, denn im längsten Seitental der Salzach hat der Brauch die Wirren der Geschichte fast unverfälscht überstanden. Nach wie vor verkörpert der Krampus hier nicht selbst das Böse, sondern vertreibt es. Show-Effekte, bengalische Feuer und organisierte Läufe werden von den Passen im Tal abgelehnt. Jede der rund 100 Passen hat ihren eigenen Weg, so wie früher direkt in die Häuser der Menschen.

Um sich Krampus oder Klaubauf nennen zu dürfen, braucht es einiges an Ausstattung. Bis zu 30 Kilogramm kann eine Krampus-Ausrüstung wiegen. Das Krampus-Gewand besteht aus Schaf- oder Ziegenfellen für den Anzug, gebündelten Birkenästen für die Rute, den typischen Schellen und der Maske. In Gastein nennt man die Schellen auch "Rollen" und die Masken der Krampusse auch "Holzlarven" oder "Köpf". Die Gasteiner Masken werden aus Zirbenholz geschnitzt und traditionell überwiegend dunkel bemalt. Charakteristisch für die "Köpf" ist auch die relativ hohe Anzahl an Hörnern, die von Widdern und Böcken stammen. Die Schnitzer im Tal sind wahre Künstler und orientieren sich auch heute noch meist penibel an historischen Vorbildern wie Josef Lang und Sepp Viehhauser. Das trägt natürlich ebenfalls dazu bei, dass die Überlieferung von Generation zu Generation weitergetragen wird und die Originalität erhalten bleibt. "Wie eine alte Zirbe langsam gewachsen, so hat sich der Krampus-Brauch in Gastein über Jahrhunderte stetig entwickelt. Für das Holz wie für den Brauch gilt, dass diese langsame aber anhaltende Entwicklung der Qualität zuträglich war und ist", so Clemens Hübsch. Er ist einer der regionalen Gasteiner Handwerker, freischaffender Künstler, Bildhauer, Krampus-Schnitzer und selbst auch Krampus bei der "Werkstatt-Pass".

20.11.2019. Seit 30 Jahren beschäftigt sich die Non-Profit-Bewegung von Slow Food weltweit mit Ernährung. Gemeinsam mit Netzwerkpartner setzen sich Millionen von Menschen für ein gutes, sauberes und faires Essen ein. Mit den "Slow Food Villages" erreicht die Bewegung nun auch . Zu den Zielen der BetreiberInnen zählt es, das Dorf als einen Ort des guten Lebens zu positionieren. Das kulturelle und kulinarische Erbe wird dabei als Chance erkannt. Gemeinsam kümmert sich ein Zusammenschluss der Dorfbewohner um eine verantwortungsvolle Ernährungs- und Esskultur in ihrer unmittelbaren Umgebung. Sie machen regionalen Genuss sichtbar und erlebbar. Auf verschiedenen Ebenen. Mit den Slow Food Villages werden neue Impulse für die Revitalisierung von ländlichen Gebieten gesetzt und so der Abwanderung entgegen gewirkt.

Slow Food Kärnten
Foto © Andreas Hollinek

Sieben Dörfer aus Kärnten – , , , , , und – erfüllen bereits die Kriterien und ließen sich auf den Wandlungsprozess vom Dorf zu einem Slow Food Village ein. Gemeinden oder Dörfer mit weniger als 5000 Einwohnern brauchen dazu eine starke Slow Food Gemeinschaft, die sich um verschiedene Aufgabenbereiche kümmert – und die Philosophie von Slow Food lebt. In einem Slow Food Village erzeugen heimische Bauern und Lebensmittelhandwerker ihre Produkte gut, sauber und fair. Gastwirte, Köche und Beherbergungsbetriebe übernehmen Verantwortung für regionale Lebensmittel und bieten Saisonales. Wissen über gesunde Ernährung, Rezepte, aber auch alte Handwerkstechniken werden bei Informations- und Bildungsveranstaltungen weiter gegeben. Lokale Lebensmittel werden auf örtlichen Marktplätzen verkauft. Zusätzlich bringen Slow Food Erlebnisse Einheimischen und Gästen den Genuss näher. Gottfried Bachler, Obmann von Slow Food Kärnten, erklärt: "Die Slow Food Villages sind ein klares Bekenntnis nach außen, um gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und kleinräumige Wirtschaftsstrukturen zu fördern." Durch die Rückbesinnung auf die Stärken eines Dorfes bekommt eine gute, saubere und faire Lebensmittelerzeugung eine höhere Bedeutung. "Regionale Produzenten, Gastwirte und Nahversorger sind wichtig für eine lebendige Dorfgemeinschaft und tragen so zu einem guten Ort des Lebens bei", ist Projektentwickler und Projektkoordinator Eckart Mandler überzeugt.

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Autor (falls nicht anders angegeben): Andreas Hollinek. Inhalte sorgfältig recherchiert, aber ohne Gewähr. Enthält ggf. PR und Werbung. Copyright: A.Hollinek, 2019. Impressum.