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Eckartsau

Die Marktgemeinde Eckartsau liegt im , im Bezirk Gänserndorf, , . Eckartsau hat rund 1200 Einwohner. Postleitzahl: 2305. Seehöhe: 150 Meter. E-Mail Gemeinde: info@eckartsau.gv.at. Website der Gemeinde: . Tourismus Homepage: .

Einzigartig: ; Schloss Eckartsau (geschichtsträchtiger Ort, an dem am 13. November 1918 Kaiser Karl I. die Verzichtserklärung auf die ungarische Reichshälfte unterzeichnete und damit das Ende der mehr als 600 Jahre währenden Donaumonarchie besiegelte; Website: ).

Geschichte: In den Novembertagen des Jahres 1918 wurde das kleine Eckartsau zum Schauplatz der europäischen Geschichte. Man schrieb den 11. November. Karl I. brach mit seiner Familie von aus in eine ungewisse Zukunft auf. Ziel der Wagenkolonne, die Wien in östliche Richtung verließ, war Schloss Eckartsau, zuletzt Jagdsitz von Erzherzog Franz Ferdinand. Das Schloss zählte – im Unterschied zu den Hauptresidenzen – zum Privatbesitz der Habsburger und bot aufgrund der Jagdmöglichkeiten Schutz vor drohendem Hunger. Nur wenige Stunden zuvor wurde in Wien unter turbulenten Umständen die Republik ausgerufen. Vier Jahre nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers in Sarajewo war der Krieg für Österreich endgültig verloren, die Monarchie lag in Trümmern. In der Hoffnung auf eine politische Wende und ein Fortbestehen der Monarchie richtete sich der entthronte Kaiser mit Kaiserin Zita und Kindern auf einen längeren Aufenthalt in Schloss Eckartsau ein. Doch die Träume von der Fortsetzung der Monarchie wurden zerschlagen, vergeblich versuchte Kanzler Karl Renner ihn zur Abdankung zu überreden. Am 13. November 1918 schließlich traf eine Delegation aus Ungarn in Eckartsau ein und bewog Kaiser Karl I., auf eine ungarische Regierungsbeteiligung zu verzichten. Ein Faksimile der Verzichtserklärung ist noch heute in Schloss Eckartsau zu besichtigen. Wenige Monate später, im März 1919, begab sich die Kaiserfamilie zum nahe Eckartsau gelegenen Bahnhof Kopfstetten und trat von dort die Reise ins Exil an. Nach mehr als 600 Jahren ging die Ära der Donaumonarchie für immer zu Ende. Heute ist Schloss Eckartsau für alle zugänglich, ein beliebter Ausflugsort und eine grüne Oase zwischen den beiden Großstädten Bratislava und Wien. Das Schloss dient als Sitz des Nationalparkbetriebs Donau-Auen der Bundesforste, die das Schloss sorgsam betreuen und die Auwälder in den Donau-Auen nachhaltig bewirtschaften. Das Schloss ist öffentlich zugänglich. Der nach den Plänen des Hofgartendirektors Umlauft gestaltete, 27 Hektar große Schlosspark lädt ganzjährig zu weitläufigen Spaziergängen rund um Schloss Eckartsau ein. Ein stimmungsvoller Adventmarkt im Innenhof des Schlosses rundet das Jahresprogramm ab. Homepage:


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Weitere Sehenswürdigkeiten und Attraktionen: Gedenkstätte "Friedhof der Namenlosen". Sakralbauwerke: Kirche Eckartsau, Kirche Kopfstetten, Wallfahrtskirche Maria Schutz.

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