Umweltschutz durch Mülltrennung

Der Schutz der Umwelt wird zunehmend zu einem Thema, das nicht nur in der Politik zur Sprache kommt. Mit globaler Erwärmung, dem Artensterben vieler Tiere und der immer weiter voranschreitenden Verschlechterung der Sauberkeit von Wäldern und Wiesen beschäftigen sich auch die Einwohner im privaten Alltag. Dass auch du dabei einen sinnvollen Beitrag leisten kannst, liegt auf der Hand. Oft braucht es keinen großen Aktionismus, denn schon kleine Dinge wie das Sparen von Energie oder die Mülltrennung entlasten Betriebe und die Umwelt. Besonders der Bereich der Mülltrennung bewirkt bei richtiger Anwendung Großes.

Anfallenden Haushaltsmüll richtig trennen

Der Konsumgesellschaft ist es zu verdanken, dass das Aufkommen an Haushaltsmüll immer weiter steigt. Werden hierbei alle anfallenden Abfälle nicht sorgsam voneinander getrennt, so ergeben sich hieraus vielzählige Belastungen für die Umwelt. Bei richtig getrenntem Müll jedoch ist es leichter, wiederverwertbare Stoffe wie Papier, Kunststoff oder auch Glas dem hierfür gedachten Recycling-Kreislauf zuzuführen. Dauerhaft landen diese Stoffe dann nicht auf den unzähligen Mülldeponien und eine Vergrößerung des weltweiten Abfallproblems kann gebremst werden. In einer Umfrage von Statista.com wurden Österreicher zu ihren Bestrebungen im Umweltschutz befragt (siehe http://de.statista.com/statistik). Dass die Mülltrennung in der entstandenen Statistik von 60 Prozent der Befragten genannt wird, stimmt positiv.

Umweltschutz Österreich

Die Möglichkeiten, die Einwohner Österreichs im Bereich der Mülltrennung haben, sind sehr breit gefächert. Für jeden Haushalt lohnt es sich daher, die eigene Ausstattung mit passenden Mülltonnen zu prüfen und gegebenenfalls anzupassen. Für eine sorgfältige Mülltrennung sollte ein österreichischer Haushalt über die folgenden Mülltonnen verfügen:

Sind diese Tonnen bereits vorhanden und werden sie entsprechend verwendet, so ist bereits ein großer Beitrag zum Erhalt der Umwelt geleistet. Entscheidend für den Erfolg dieser Maßnahme ist auch das Trennen innerhalb der Wohnung, denn so macht die Mülltrennung dauerhaft weniger Arbeit. Stehen also beispielsweise in der Küche mehrere Mülleimer zur Verfügung, entfällt der häufige Gang zur Mülltonne und Abfälle können schon vorher sortiert werden.

Abfälle mit Sonderbehandlung

In den meisten Haushalten fallen nicht nur klassische Abfälle an. Umso wichtiger ist es, dass gerade die Abfälle, die einen Sonderstatus einnehmen, an der richtigen Stelle entsorgt werden. Wien.gv.at bietet zu diesem Zweck auch ein hilfreiches Trenn-ABC, das die passende Stelle für Abfälle aller Art leichter auffindbar macht: . So können Abfälle mit potenziell gefährlichen Stoffen wie Energiesparleuchten oder auch Batterien direkt richtig entsorgt werden und eine Belastung der Umwelt ist ausgeschlossen.

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Batterien sind kein Restmüll!

Ein weiterer Punkt, den viele Menschen bei der Müllentsorgung nach wie vor vergessen, sind Tintenpatronen und Tonerkartuschen. Viel zu häufig landen beide Dinge in der Restmülltonne, obwohl sie im Rahmen des Recyclings sinnvoll eingesetzt werden könnten. So ist es möglich, eine leere Patrone oder Kartusche an ein spezialisiertes Unternehmen zu senden. Hier werden die Behälter gründlich gereinigt und aufbereitet. Im Rahmen der anschließenden Befüllung sind die meisten Patronen und Kartuschen wieder vollumfänglich einsetzbar und müssen nicht dauerhaft weggeworfen werden. So kann eine Tonerkartusche deutlich häufigere Lebenszyklen erreichen. Bürger und Unternehmen, die bei der Entsorgung von Tonerkartuschen gleichzeitig etwas Gutes tun wollen, haben hierfür durchaus gute Möglichkeiten. Ein ermöglicht die kostenfreie Einsendung von Tonerkartuschen, die dann aufbereitet und weiterverwendet werden. Die Erlöse hieraus erhält das Schweizerische Rote Kreuz, das hierdurch die Möglichkeit erhält, hilfsbedürftigen Menschen in der ganzen Welt eine sinnvolle Unterstützung zu bieten.

Sinnvoll und umweltfreundlich: selbst kompostieren

Für österreichische Haushalte mit eigenem Garten bietet sich eine sinnvolle Ergänzung zur Verwendung einer Biotonne. Mit einem eigens angelegten Komposthaufen im Garten können Haushalte nährstoffreichen Kompost selbst herstellen und diesen zur Gartenpflege einsetzen. Keinesfalls jedoch ist der Komposthaufen ein Ersatz für die Biotonne, denn nicht alle biologischen Abfälle können hier problemlos entsorgt werden. Unser Tipp: Am schnellsten verrotten die Bio-Abfälle in einer Kompostiertonne:

Kompostieren

Im Garten kompostierbar sind Küchenabfälle wie Obst, Gemüse, Kaffeesatz mit zugehörigen Filtertüten und auch Eierschalen. Auch Gartenabfälle wie Grünschnitt und verwelkte Blumen können in Eigenregie kompostiert werden. Zudem kann auch Asche, beispielsweise aus einem Kamin, auf den Komposthaufen gegeben werden, da sie alleine bereits sehr gute Eigenschaften als Dünger aufweist. Auf keinen Fall auf den Komposthaufen gehören hingegen Fisch und Fleisch, Brot und Gebäck, Südfrüchte und Knochen, da diese zu einer starken Belastung mit schädlichen Bakterien führen können. Besser ist es also, diese Abfälle weiterhin in der Biotonne zu sammeln. Auch gerupftes Unkraut sollte nicht auf den Komposthaufen gegeben werden, da sich diese unliebsamen Pflanzen sonst extrem vermehren können.

Bei richtiger Kompostierung – entweder in einem eigens hierfür hergestellten Kompostierer oder auf einem angelegten Komposthaufen - entsteht nach einiger Zeit sehr nährstoffreiche Erde, die solcher mit chemischen Zusätzen in jedem Fall vorzuziehen ist. Bei der Verwendung entfaltet Kompost dann eine ganze Reihe positiver Eigenschaften. Er

Es ist also zweifellos ein sinnvoller Schritt, einen eigenen Komposthaufen im Garten anzulegen. Bei dauerhafter Pflege und der richtigen Verwendung können Nutzer dann nicht nur ihren Garten besser pflegen, sondern sie schützen auch die Umwelt auf nachhaltige Art und Weise. Auch für Kinder ist ein Komposthaufen spannend. Eltern, die mit der Familie gerne verbringen, können anhand eines Komposthaufens viel nützliches Wissen vermitteln.

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