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Adventmärkte

Tauch in die Vorweihnachtszeit ein, bestaune alte Handwerkskunst, wärme dich mit heißem Punsch und lass dich von Weihnachtsduft, Kerzenschein und dem ganz besonderen Flair der österreichischen Adventmärkte bezaubern.

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Adventmärkte in Wien

Adventmärkte in Salzburg

Adventmärkte in Tirol

Für viele Dinge konnten sich die Menschen in Tirol früher nur im Winter Zeit nehmen. Spinnen und Weben, Strick- und Stickarbeiten, Schnitzen und vieles mehr waren die Arbeiten der langen Wintermonate. Heute bieten die Tiroler Adventmärkte die einmalige Möglichkeit, in weihnachtlicher Atmosphäre diese Fertigkeiten kennen zu lernen und ganz besondere Geschenke mit nach Hause zu nehmen. Die Handwerker und Künstler, die ihre traditionellen Erzeugnisse verkaufen, wissen viel über "ihr" Produkt zu erzählen, und laden so ein, ein wenig in die vergangene bäuerliche Lebenswelt einzutauchen.

An den vier Adventsamstagen erstrahlt ausschließlich im Schein von Kerzen, Fackeln und offenem Feuer und bietet ein Programm, das mit einprägsamer Musik, hochwertigen Angeboten der örtlichen Geschäfte und regionaler Kulinarik seit bereits mehr als 10 Jahren Einheimische und Gäste begeistert. Die Kraft des Feuers ist es auch, die für die alte Handwerkstradition von von größter Bedeutung ist: und die Glasbläserkunst, die das gleißende Feuer für die Herstellung der hochwertigen Produkte braucht, gehören zusammen. Klar, dass die hohe Kunst der Glasverarbeitung auch in der Adventszeit im Mittelpunkt steht: Das traditionelle Rattenberger Glasbläser-Unternehmen Kisslinger lädt nicht nur zu Führungen in die Schauwerkstatt, sondern lässt auch Kinder selber mithelfen, glitzernde, glänzende Weihnachtskugeln zu produzieren.

In verzaubert die Adventzeit den Stadtpark und die Festung: Besonders auf der Festung Kufstein, in der die Kasematten zur weihnachtlichen Zauberwelt werden, erleben die Besucher traditionelle Handwerkskunst in allen Facetten: Vom Drechsler über den Kerzenzieher bis hin zum "Doggelmacher“ ("Doggeln“ sind die traditionellen Filzhausschuhe, mit denen die Bauern früher sogar schnell in den Schnee hinausgehen konnten, weil sie so stabil sind) reicht die Palette. Die hochwertigen Produkte, die sie anbieten, lassen spüren, mit wie viel Liebe und mit welchem großen Fachwissen sie gemacht werden. Dass in den Bergen nahezu gegen jeden Unbefindlichkeitszustand ein Kraut gewachsen ist, wussten unsere Großeltern nur zu gut. Die Produkte, die die älteste Latschenölbrennerei Tirols, die Latschenbrennerei Hofmann beim Kufsteiner Weihnachtszauber anbietet, decken so auch ein breites Spektrum ab: Vom Franzbranntwein gegen schmerzende Muskeln über Salben bis hin zum Gurgelsalz, das eine leicht desinfizierende Wirkung hat, reicht die Palette.

"Gemma Krippele schaugn", hieß es früher, wenn man sich zum Besuch in die benachbarten Bauernstuben aufmachte, um die beeindruckenden Zeugnisse der Volksfrömmigkeit, aber auch der großen Handwerkskunst der Erbauer zu bewundern. Vom Beginn der Adventzeit bis zum 02.02. (Maria Lichtmess) blieben sie früher in den Stuben stehen, die Figuren der biblischen Weihnachtsgeschichte wurden nach und nach darin aufgestellt. In können Besucher diese Tradition auf neue Art erleben: Der Imster Krippenpfad führt zu ausgewählten Orten und Plätzen, an denen besondere Krippenberge des Imster Krippenbauvereins in der klassisch-alpenländischen wie auch in der orientalischen Variante ausgestellt sind. In sorgsam ausgewählten Ecken, Winkeln, Fenstern und Torbögen, ja sogar in einem Stall, zwischen der Imster Pfarrkirche und der Johanneskirche warten sie auf ihre Entdeckung. Das Bauen von Weihnachtskrippen hat in der Ferienregion Imst Tradition, und das Engagement für dieses einzigartige Handwerk wird nach wie vor von Generation zu Generation weitergegeben.

In beeindruckt schon allein die Kulisse des Adventmarkts: Mittelalterliche Gässchen, zauberhaft beleuchtet vor verschneiter Bergkulisse, versetzen die Besucher in vorweihnachtliche Stimmung. Einer der beliebtesten Stände ist der Kiachlstand von Christoph Fischler, der schon seit über 15 Jahren seine traditionellen Köstlichkeiten anbietet. Das schmackhafte Tiroler Schmalzgebäck, entweder süß mit Preiselbeeren oder pikant mit Sauerkraut serviert, ist eine überlieferte "Bauernkost“, die aber nicht von Beginn an zu Weihnachten angeboten wurde: „Der Kiachl wurde früher vor allem zu Erntedank gegessen, und hat erst in den letzten Jahren seinen Siegeszug bei den Weihnachtsmärkten angetreten. Ältere Haller behaupten sogar, der ‘Kiechlanger‘ in Hall hat seinen Namen von einem solchen Erntedankfest, bei dem alljährlich Kiachl gebacken wurden – und auch der ehemalige Haller Stadthistoriker Dr. Schmitz-Esser bestätigt diese "kulinarische“ Namensgebung“, erzählt der begeisterte Kiachlbäcker.

Die Bergweihnacht in vereint gleich vier Weihnachtsmärkte: n der Maria-Theresien-Straße, auf der Hungerburg, am Marktplatz und in der Innsbrucker Altstadt. Letzerer ist mit seinem übergroßen Christbaum direkt unter dem Goldenen Dachl schon seit fast 40 Jahren der vorweihnachtliche Treffpunkt der Stadt. Die Kiebachgasse und das Köhleplatzl wiederum werden zur "Märchengasse“: 28 bekannte Märchen- und Tiroler Sagengestalten - von der Frau Hit bis zum Tapferen Schneiderlein - blicken von den Häuserfassaden der Altstadt und entführen die Kinder in die Welt der Märchen und Tiroler Sagen. Und in der Riesengasse gibt es wie der Name schon sagt, Riesen zu bewundern. Neben dem Riesen Haymon kann man hier den Gnadenwald Riesen oder auch den Glungezer Riesen entdecken. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte zu erzählen.

In ist der Weihnachtsmarkt auf dem Waldfestplatz zuhause. Mit dem Fußmarsch durch den romantischen "Scheulingwald“ stellt sich fast von selbst vorweihnachtliche Stimmung ein. Auf dem Platz selber gibt es keine normalen Marktstände, in den Blockhütten kann man sich wie in einer Stube bequem hinsetzen, sich in Decken kuscheln und das Programm genießen, das von traditionellen Zillertaler Weihnachtsliedern bis hin zu Lesungen reicht. Das Tal ist besonders reich an Kunsthandwerkern: Sogar ein "Leder-Carver“ ist hier zuhause. Franz Eberharter erzählt von der alten Kunst, die fast in Vergessenheit geraten ist: "Beim ‚Leder punzieren‘ – so hieß es früher bei uns – wird in das feuchte Leder mit einem speziellen Messer der Umriss geschnitten, und dann mit den Punzen – das sind 100 verschiedene Werkzeuge, die wie kleine Meißel aussehen - eine Seite niedergesetzt und geformt. Dann wird das Leder mit eigenen Farben angemalt und anschließend das Bild fixiert.“ Die dreidimensionalen Muster und Bilder, die so entstehen, verzieren Taschen, Bilder oder auch Flachmänner, die natürlich alle Einzelstücke sind.

In Osttirol ist einer der Tiroler Adventmärkte mit der längsten Tradition in zuhause. Kunstvoll dekorierte Stände, Feuerstellen und der Duft von Lebkuchen, Kiacheln, und Glühwein laden zu besinnlichen Stunden. Ein besonderer Höhepunkt ist der übergroße Adventkalender im Rathaus, welches sich mit exakt 24 Fenstern ideal dafür eignet. Die 24 Kunstwerke von Künstlern aus nah und fern werden täglich stimmungsvoll geöffnet und nach Weihnachten für einen wohltätigen Zweck versteigert. Einen besonderen Gast – oder besser Gastgeber – des Marktes kann man bei Einbruch der Dunkelheit kennen lernen. Der Nachtwächter – ganz leicht an seinem Umhang und seiner majestätischen Hellebarde zu erkennen – startet zu seinen Rundgängen am Lienzer Adventmarkt. Er sieht nach dem Rechten, kümmert sich um die Anliegen und Fragen der Gäste und steht insbesondere den kleinen Marktbesuchern gerne hilfreich zur Seite. Pünktlich um 21 Uhr endet mit seinem traditionellen Nachtruf, der nach alter Sitte den achtsamen Umgang mit dem Feuer ans Herz legt, das Marktleben.

Ohne Detailbeschreibung, aber ebenso wunderschön und romantisch sind folgende Adventmärkte:

Adventmärkte in Vorarlberg

Adventmärkte in Oberösterreich

Adventmärkte in der Steiermark

Adventmärkte in Kärnten

Adventmärkte in Niederösterreich

Adventmärkte im Burgenland

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