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Skitouren Österreich

Die herausforderndsten Skitouren kannst du vor allem in , , und unternehmen. Da brauchst du optimale Ausdauer, beste Ausrüstung und viel Verantwortungsbewusstsein, um unbeschadet wieder ins Tal zurückkehren zu können. Gleiches gilt allerdings auch für Touren mit mittlerem und leichtem Schwierigkeitsgrad – Kälte, Wind, Schnee und Eis können auch hier ihre Tücken haben. Bist du wenig trainiert oder gar Neuling im freien Gelände, solltest du Routen wählen, die als "leicht" beschrieben sind. Solche gibt es nicht nur auch in den genannten Bundesländern im Westen Österreichs, sondern auch in der , in und in den alpinen Regionen von .

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Tirol

Für Tourengeher gibt es interessante Routen im im Bereich der imposanten Kalkkögel, für Winterwanderer gewalzte Wanderwege speziell im Bereich des Elfer Berges – und für Schneeschuhwanderer unendlich viel Platz. Mit den großen bespannten Rahmen an den Füßen ist die Auflagefläche groß genug, um problemlos querfeldein zu wandern, mitten durch die tief verschneiten und unberührten Wälder. Hier erlebt man die Winterlandschaft viel intensiver und entdeckt dabei einmalige Plätze. Wer abseits geräumter Wege oder Pisten die Wälder beim Wandern oder mit Schneeschuhen erkundet, erfährt die Landschaft ganz ursprünglich und sieht die Natur so, wie sie sonst oft nur Skitourengeher zu Gesicht bekommen. Mit einem großen Unterschied: Bei Tourengehern ist der Gipfel das Ziel, bei Schneeschuhwanderern ist der Weg das Ziel. Der Endpunkt ist eigentlich egal, es geht ums Gehen, um das Erlebnis auf der Tour. Das Interesse an Schneeschuh- und auch Skitouren nimmt zu, wobei weniger Erfahrene sich besser einer geführten Tour mit ortskundigen Guides anschließen sollten. Diese zeigen nicht nur die richtige Technik sondern kennen Geschichten über die Tierwelt. So wird der Ausflug schnell zur Spurensuche. 130 km perfekt gespurte Langlaufloipen fügen sich sanft in atemberaubender Bergkulisse ein und die Bewegung in dieser Idylle ist gut für Körper und Seele. Besondere Highlights sind die 45 km lange Höhenwanderloipe rund um die Serles sowie die Höhenloipe am Stubaier Gletscher.

Zu den eindrucksvollsten Skidurchquerungen Tirols und der gesamten Ostalpen zählt die Osttiroler Skiroute Hoch Tirol. Sie überwindet mehr als 18.000 Höhenmeter und 140 Kilometer in sechs Tagen – eine konditionelle Herausforderung. Tourengeher übernachten dabei auf hochgelegenen Schutzhütten, zum Beispiel auf der Stüdlhütte in 2801 Metern Höhe. Die Skiroute Hoch Tirol führt über die Gipfel des Venedigergebirges bis zum Großglockner, dem mit 3798 Metern höchsten Berg Österreichs. Am Schlusstag wartet eine lange Genuss-Abfahrt nach Kals am Großglockner.

Die Skidurchquerung Hoch Tirol Süd ist quasi der kleine Bruder der Hoch Tirol. Etwas kürzer, aber genauso spektakulär führt sie durch die wilde Schobergruppe in vier Tagen hindurch, von der Bezirkshauptstadt startend bis zum Großglockner. In Summe sind 4028 Höhenmeter und 50 Kilometer zu überwinden.

Die sanften Grasberge der Seitentäler Kelchsau, Windau und Spertental bieten sich ideal für eine viertägige Durchquerung der Kitzbüheler Alpen an. Der erste Tag beginnt mit einer Rundtour von der Kelchsau auf das Feldalphorn und das Schwaigerberghorn. Am zweiten Tag geht man von der Kelchsau auf den Schafsiedel und wird mit einer tollen Abfahrt vorbei an den drei Wildalmseen zur Neuen Bamberger Hütte belohnt. Am dritten Tag wartet eine kleine konditionelle Herausforderung auf die Skitourengeher, dafür dürfen sie sich allerdings über drei Gipfelsiege in Folge freuen. Die lange Abfahrt vom Steinbergstein in das Windautal belohnt Tourengeher für die 1.325 Höhenmeter im Aufstieg. Eingekehrt wird in einem Gasthof. Am vierten Tag steigen Skitourengeher von dort zum Gerstinger Joch auf beschließen die Durchquerung der Kitzbüheler Alpen mit einer Überschreitung in das Spertental. Noch längeren Skitourengenuss bietet die sechstägige Skidurchquerung der Kitzbüheler Alpen mit Bergbahnunterstützung.

Vom Osttiroler Bergdorf Kals auf Tourenskiern bis ins Zillertal – diese Traumdurchquerung können ambitionierte Skitourengeher in Begleitung erfahrener Bergführer unternehmen. Die einwöchige Tour startet am ersten Tag beim Lucknerhaus und führt durch die Kalser Tauern zur Granatscharte, auf den Großvenediger, den Großen Geiger über die Roßkarscharte und den Rifflkogel nach Hochzillertal. Mit Übernachtungen z.B. im Gradonna Mountain Resort Kals, dem Matreier Tauernhaus und auf diversen weiteren Alpenvereinshütten und Hotels. Nähere Infos: www.zillertaler-bergfuehrer.at.

Eine geführte Skitouren-Durchquerung der Ötztaler Alpen bieten die Kaunertaler Bergführer an. Ausgangspunkt am ersten Tag dieses anspruchsvollen Skiabenteuers ist das Gepatschhaus. Die erste Skitour am Tag Zwei führt auf den 3335 Meter hohen Glockturm, am Tag Drei geht es über den Nördergrat zum größten Gletscher der Ostalpen – dem Gepatschferner – und weiter zum Gepatschjoch. Übernachtet wird in der Vernagthütte. Ein weiteres Highlight wartet am Tag Vier mit der 3535 Meter hohen Hochvernagtspitze. Am Tag Fünf besteigen die Teilnehmer dieser Skitourenwoche den höchsten Gipfel Nordtirols: Die 3768 Meter hohe Wildspitze. Am sechsten Tag wartet noch ein Anstieg zum Fluchtkogel, danach genießen die Skitourengeher die 1600 Höhenmeter lange Skiabfahrt zurück zum Gepatschhaus.

Eine weitere, mehrtägige Variante durch die Ötztaler Bergwelt bietet das Oase Alpincenter an. Ausgangspunkt ist das Bergsteigerdorf Vent im Ötztal, von dem aus am ersten Tag zur Martin-Busch-Hütte aufgestiegen wird. Mit dem 3606 Meter hohen Similaun steht am zweiten Tag der erste Dreitausender dieser Skidurchquerung auf dem Programm. Übernachtet wird auf der gemütlichen Similaun-Hütte. Die Route führt am dritten Tag vorbei an der berühmten Ötzi-Fundstelle am Hauslabjoch und hinauf zu den über 3400 Meter hohen Fineilköpfen, übernachtet wird im Gasthof "Schöne Aussicht". Die über 3700 Meter hohe Weißkugel ist das Gipfelziel des vierten Tages, danach folgt eine über zehn Kilometer lange Abfahrt zum Hochjoch Hospiz. Tag Fünf führt die Skitourengeher auf den 3500 Meter hohen Fluchtkogel und weiter zur Vernagt-Hütte. Den Abschluss und Höhepunkt dieser Durchquerung bildet die Besteigung der Wildspitze. Die abwechslungsreiche Abfahrt von dort führt zurück nach Vent.

Skitouren Österreich 1
Foto © TVB Pitztal

Die Pitztaler Gletscherbahn und der Tourismusverband Pitztal haben gemeinsam den ersten Skitourenpark Tirols umgesetzt. Der Park befindet sich ausschließlich im gesicherten Skiraum am Pitztaler Gletscher. Er bietet Tourenmöglichkeiten mit eigenen Aufstiegsspuren in mehreren Schwierigkeitsgraden und mit diversen Höhenmetern. Das attraktive Wintersport-Angebot ergänzt die bestehenden Routen im beliebten Skitourengebiet, zu denen unter anderem die Wildspitze – Tirols höchster Berg –, die Petersennspitze sowie der Linke und Rechte Fernerkogl zählen.

Die Idee hinter dem Skitourenpark ist, insbesondere Einsteiger, welche die Grundzüge der nach wie vor boomenden Sportart erlernen wollen, anzusprechen. Zudem soll der Park für ambitionierte Sportler während der Saison von September bis Mai als Trainingsgebiet dienen. Skitouren-Athleten der verschiedenen Kader finden hier künftig ein ideales Vorbereitungsareal vor. Durch das neue Angebot lässt sich am Pitztaler Gletscher auch Skifahren und Skitouren kombinieren. Geplant sind in Zusammenarbeit mit der Skischule Pitztal Vorbereitungskurse für Neueinsteiger mit professioneller Betreuung durch Bergführer. Im kommenden Jahr wird überdies erstmals ein Skitouren-Event am Pitztaler Gletscher stattfinden.

Salzburg

Neu in der : die Königstour. Mit 32 Kilometern Länge und 7700 Metern Höhenunterschied ist diese Tour eine der längsten im Alpenraum. Das Panorama ist gewaltig. Besonders schön sind die Ausblicke auf den Hochkönig, den Schneeberg und auf das Steinerne Meer. Nähere Infos auf www.hochkoenig.at.

Im hinteren Stubachtal (Gletscherwelt Weißsee, ) gibt es die Möglichkeit für eine Skitour bei Nacht. Auf der geführten Mondscheinwanderung geht es gemeinsam mit einem Bergführer oder einer Bergführerin vom Enzingerboden zum Berghotel Rudolfshütte. Unbeschreiblich: die Bergkulisse des im Mondschein!

Oberösterreich

Die traumhafte Loigistal-Naturschnee-Abfahrt führt dich von der Bergstation des Frauenkar-Sessellliftes auf der Wurzeralm () Richtung Süden hinab ins Löckernkar. Dann weiter zwischen dem Eisernen Bergl, dem Warscheneck und dem Roßarsch, dann hinüber in das weite Plateau zwischen Angerkogel, Hochmölbing und Torstein. Von der Speikgrube Richtung Norden, entlang der Roßarschflanke zur Gamskammer

Dann hast du die Wahl. Die kürzere Variante hat bei den Zwischenwänden ihren Ausgangspunkt für eine Einfahrt ins Untere Loigistal. Für die Variante über das Obere Loigistal musst du Richtung Pyhrner Kampl zur Wetterlucken. Du brauchst ein gutes Können und viel Kondition für diese doch recht lange Abfahrt. Bei guten Wetter und Schneeverhältnisse gibt es jedoch keine übergroßen Herausforderungen. Egal, welche Variante du gewählt hast, du kommst schließlich auf eine Forststraße zum Schafferteich, der sich ganz in der Nähe von befindet.

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